Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft lässt Tecmos Team Ninja wieder die Glocken der DoA-Ladys läuten.
Vor malerischer Kulisse darf wieder fleißig geschmettert werden. Dabei kommt es vor allem auf das richtige Timing an. Drücken Sie zu spät, landet der Ball im Netz.
Nicht nur "Witzischkeit" kennt keine Grenzen, sondern ganz offensichtlich auch die Albernheit. Ansonsten hätte das für unseren Geschmack albernste Xbox-1-Spiel kaum einen zweiten Teil auf der Xbox 360 spendiert bekommen. Die Rede ist natürlich von Dead or Alive Xtreme 2, dem Nachfolger von Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball.
Am grundlegenden Spielprinzip hat sich im Vergleich zum Vorgänger rein gar nichts geändert. Sie schlüpfen in die Rolle von einer von neun großbusigen Spielfiguren aus der bekannten Dead or Alive-Beat-'em-Up-Serie. Neben altbekannten Charakteren wie Kasumi, Helena oder Leifang stellt auch der Neuling Kokoro erstmals seine weiblichen Reize zur Schau.
Eine Rahmenhandlung hat der zweite Teil ebenfalls zu bieten. Nachdem am Ende des ersten Abenteuers der Schauplatz Zack Island nach einem Vulkanausbruch abgesoffen war, kehrt Zack - Namensgeber der Insel und Spielfigur aus den DoA-Prügelspielen - mit einem U-Boot auf den Meeresgrund zurück und sorgt dafür, dass die Insel wieder auftaucht. Und schon können die Damen der Schöpfung ihren zweiten Urlaubsaufenthalt antreten. Wie im ersten Teil machen Sie nämlich auch in Dead or Alive Xtreme 2 nichts anderes, als sich 14 Tage lang auf Zack Island die Zeit zu vertreiben.
Dafür stehen Ihnen erneut verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung zur Verfügung. Die Hauptbeschäftigung der Schönheiten sind wieder Beachvolleyball-Matches, allerdings kommen die Spielmechanik und die Steuerung der Volleyball-Duelle ohne jegliche Neuerungen daher. Zwei Busenfreundinnen treten pro Team auf vier verschiedenen Schauplätzen gegeneinander an, Sie selbst können aber nur eine der beiden steuern. Die andere dürfen Sie lediglich vor den Angaben mit dem rechten Ministick dort positionieren, wo Sie sie gerne hätten. Während der Ballwechsel übernimmt dann die Konsole die Steuerung Ihrer Partnerin.
Darüber hinaus brauchen Sie nur noch darauf zu achten, richtig zum Ball zu stehen und müssen mit Ihren Pässen Ihre Partnerin korrekt für Schmetterbälle positionieren. Die Sprungbewegung bei Schmetterbällen führt nämlich ebenfalls die Konsole aus. Lediglich einen eingesprungenen Aufschlag können Sie selbst in die Wege leiten. Bei den Angaben wie auch Schmetterbällen ist wie schon im Xbox-Vorgänger obendrein erneut ein korrektes Timing vonnöten, ansonsten bleibt der Ball an der Netzkante hängen. Auf eine Spielfeldbegrenzung verzichtet das Spiel daneben abermals.
Neben den Volleyball-Matches gibt es allerdings noch andere Möglichkeiten, sich die Zeit auf Zack Island zu vertreiben. Sehr zu begrüßen ist, dass diese nun vielfältiger ausgefallen sind.
Voll auf ihre Kosten kommen mit dem Spiel vor allem jene Zocker, die in Videospielen gerne ihrer Sammelleidenschaft freien Lauf lassen. In Dead or Alive Xtreme 2 finden Sie in diversen Läden unzählige Gegenstände für die Sammlung Ihrer Spielfiguren. Dazu gehören beispielsweise knapp 300 Bikinis und Badeanzüge je Spielcharakter oder witzige Objekte wie der x-förmige Prototyp der Xbox 1.
