Teil 4 der erfolgreichen Prügelspielserie begeistert mit Edeloptik und einem aufgemotzten Kampfsystem!
Diese malerische Strandszene könnte beinahe aus Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball stammen!
Nach den Monaten des Wartens und der Vorfreude ist nun endlich das fertige Dead or Alive 4 bei uns in der XBOX-ZONE-Redaktion eingetroffen. In Nordamerika und Japan ist das Spiel bereits kurz vor dem Jahreswechsel erschienen und entfachte bei den eingefleischten Fans heiße Diskussionen über das veränderte Kampf- und Kontersystem.
Natürlich haben wir uns ebenfalls ausgiebig mit dem ersten Next-Generation-Prügler beschäftigt, um Ihnen sämtliche Neuerungen im Detail zu präsentieren. Ist Teil 4 die ersehnte Offenbarung und ein völliger Neubeginn für die Serie? Oder ist alles beim Alten geblieben und Team Ninja blendet uns le-diglich mit aufpolierter Optik? Die Antworten auf all Ihre Fragen schlummern auf den nächsten Seiten ...
Kleine Geschichtsstunde
Ohne ein wenig Hintergrundwissen ist es schwer zu verstehen, was sich nun bei Dead or Alive 4 wirklich verändert hat und inwieweit sich das Ganze auf den reinen Spielspaß auswirkt. Der Ursprung der Serie liegt etwa ein Jahrzehnt zurück, als mit dem ersten Teil ein Beat em Up in die Spielhallen kam, das es durchaus mit Tekken oder Virtua Fighter aufnehmen konnte.
Mit seinem relativ einfach zugänglichen Kontersystem, der innovativen Danger Zone (Rand-begrenzung der Arena, sorgt für Energieabzug) und einer Reihe vollbusiger Kämpferinnen etablierte sich das Spiel anschließend auch auf Segas Saturn und der PlayStation. Aber erst mit dem zweiten Teil, der riesige interaktive Kampfareale enthielt, konnten die talentierten Team-Ninja-Entwickler einen echten Durchbruch erringen.
Von nun an war der Name Dead or Alive aus der Riege der Top-Prügelspiele nicht mehr wegzudenken! Die Umsetzungen für den Dreamcast und die PlayStation 2 waren auf annähernd demselben Niveau wie die geniale Spielhallenvorlage und wurden von Beat-em-Up-Fans auf der ganzen Welt angehimmelt. Teil 3 erschien dann exklusiv für die damals brandneue Xbox und aufgrund der besseren technischen Voraussetzungen beeindruckte das Game durch Hammeroptik und astreinen Dolby-Digital-Sound.
Der Producer der Serie, Tomonobu Itagaki, war allerdings nach eigenen Angaben mit dem nicht perfekt ausbalancierten Kampfsystem von Dead or Alive 3 unzufrieden und aufgrund der fehlenden Möglichkeit, massig Kostüme freizuspielen, war es um die Langzeitmotivation des Titels ebenfalls nicht so gut bestellt.
Den Abschluss auf der Xbox markiert das sensationelle Dead or Alive Ultimate mit runderneuerten Versionen von Teil 1 und 2 der "Bouncing-Breasts-Serie". Die Grafik-Engine basierte auf der Technik von Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball und durch einen ausgereiften Online-Modus konnten erstmals in der Geschichte der 3D-Beat-em-Ups spannende Turniere via Internet ausgefochten werden.
Blender oder Granate?
Dead or Alive 4 markiert den Beginn der Reihe auf der Xbox 360 und nötigt durch ein komplexeres Kontersystem auch alte DoA-Veteranen zu inten-siven Trainingseinheiten. Das ist nicht weiter schlimm, schließlich verbringt man gerne seine Zeit mit dem aktuell schönsten und detailreichsten Prügelspiel weit und breit. Selbst die Grafik von Dead or Alive Ultimate kann hier nicht mehr mithalten.
