Um zu verdeutlichen, dass es sich bei Dead Space nicht nur um ein sinnloses Gemetzel handelt, hier ein kleines Beispiel für subtileren Horror: In einer Szene lauft ihr einen gebogenen Gang entlang, es ist dunkel, Lichter gehen an und aus, Funken sprühen. Man läuft weiter, hört plötzlich dumpfe, regelmäßige Schläge, eine Art klopfen. Gegner? Wer weiß. Behutsam geht läuft man weiter. Das Klopfen wird lauter. Der Ton wird immer dumpfer und basslastiger, außer diesem unbehaglichen Geräusch herrscht Totenstille. Plötzlich sieht man am Ende des Ganges Licht, man sieht einen Schatten und weiß nun woher das Klopfen kommt. Es scheint so, als würde jemand oder etwas gegen die Wand klopfen. Man kommt näher, erkennt den Umriss eines menschenähnlichen Wesens. Man kommt unter dem Klopfen, was nun bei den meisten Spielern mittlerweile synchron mit dem Herzschlag tönt, näher und schaut um die Ecke - man sieht kurz einen völlig verwirrten Mann, der überall blutverschmiert ist und mit dem Kopf gegen die Wand stößt. Bevor man das realisiert hat, kommt der letzte Schlag mit dem Kopf gegen die Wand, man hört unangenehme Geräusche von zermatschtem Fleisch und der Mann sinkt zu Boden - Szene Ende. Wow.
Im Weltall hört dich niemand schreien
Nach den ersten Spielstunden in verdunkeltem Raum und aufgedrehter Anlage macht Dead Space einen sehr guten Eindruck. Besondere Module eures Anzugs verleihen euch Kräfte wie Stase oder Kinese, Zero-G-Passagen (Schwerelosigkeit) oder die Bemannung stationärer Geschütze sowie diverse kleinere Rätsel lockern den an sich recht actionorientierten Spielablauf auf. Das Spiel ist in 12 Kapitel unterteilt, insgesamt 49 Trophäen gibt es in der PS3-Version zu ergattern.
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Dead Space ist mit Sicherheit ein Horror-Highlight des Jahres - wie gut es wirklich ist, lest ihr schon morgen im Test auf VideoGamesZone.de!
