Crisis Core FF7 Reunion: Interview mit den Entwicklern - Seite 3

Special Lukas Schmid
Crisis Core FF7 Reunion: Interview mit den Entwicklern - Seite 3
Quelle: Square Enix/Fotomontage: PC Games

Wir konnten im Interview mit den Machern von Crisis Core: Final Fantasy 7 Reunion sprechen. Mit dabei: Final-Fantasy-Ikone Tetsuya Nomura!

PC Games: Zur Ankündigung von Crisis Core Reunion habt ihr über einige Dinge geredet, die im Spiel verbessert wurden. Jetzt würde ich mir etwas Exklusives wünschen - was ist eine Neuerung, die ihr bisher noch niemandem verraten habt?

Sato: Oh, da gibt es so viele Verbesserungen, über die wir reden könnten! Es gibt quasi kein Element im Spiel, das wir nicht zumindest irgendwie überarbeitet haben. Wenn ich etwas erzählen soll, was wir noch nicht enthüllt haben, dann erzähle ich dir jetzt vom Kampfsystem und einige der dortigen Verbesserungen. Zacks reguläre Angriffe können jetzt verknüpft werden, sodass er mächtige Kombos ausführen kann. Das ist eine völlig neue Mechanik. Außerdem gibt es jetzt Shortcuts, also Schnellzugriffe für eure Fähigkeiten und Zauber, das ist auch neu. Und auch das Digital Mind Wave System haben wir massiv überarbeitet. Im Originalspiel war das System komplett willkürlich gestaltet, Beschwörungen oder Limit Breaks wurden irgendwann und ganz zufällig ausgelöst.

Das war nicht ideal, und es konnte zum Beispiel passieren, dass man gegen eine Gruppe sehr einfacher Feinde kämpfte und dann der stärkste Limit Break vollkommen sinnlos ausgelöst und somit verschwendet wurde, und unnötig in die Länge gezogen wurden diese einfachen Kämpfe dadurch auch noch. Das System hat also eine Überarbeitung benötigt, und das haben wir getan.

Limit Breaks und Beschwörungen können nun aufbewahrt werden, wenn sie voll aufgeladen sind, und dann ganz gezielt eingesetzt werden, etwa in einem richtig kniffligen Kampf. Das verbessert das Balancing und gibt den Kämpfen auch eine neue, taktische Note.
Crisis Core: Final Fantasy 7 Reunion: PC Games im Interview mit den Entwicklern (6) Quelle: Square Enix Crisis Core: Final Fantasy 7 Reunion: PC Games im Interview mit den Entwicklern (6)

PC Games: Die Story von Crisis Core, beziehungsweise die Verbindung zwischen Zack und Cloud Strife, sind ein ganz schön großer Spoiler für Final Fantasy 7. Bereitet euch dieser Umstand Sorge, vor allem mit Blick darauf, dass ihr möglicherweise einen Plot Twist in Final Fantasy 7 Rebirth und dem dritten Teil der Remake-Trilogie vorwegnehmt, sollte die Story nicht in dieser Hinsicht stark vom Original abweichen?

Nomura: Dass das ein Spoiler sein könnte, bereitet mir nicht wirklich Sorgen. Das originale Final Fantasy 7 existiert seit vielen Jahren, den ersten Teil des Remakes gibt es auch schon, sehr viele Leute kennen den Twist, den du ansprichst. Bezüglich der Fans, die Final Fantasy 7 erst durch das Remake kennengelernt haben, gibt es natürlich Aspekte in Crisis Core, die Elemente behandeln, die im ersten Teil der Remake-Trilogie noch keine Rolle spielen.

Aber ich denke, das kann sogar etwas sein, dass dafür sorgt, dass die Fans erst recht wissen wollen, wie die Story in Rebirth und dem letzten Teil der Trilogie weitergeht. Ob und falls ja inwiefern sich die Verbindung zwischen Zack und Cloud im Remake geändert hat, haben wir logischerweise noch nicht verraten. Ich mach mir also keine großen Sorgen wegen Spoilern, die Leute werden mehr über die Figuren und darüber rausfinden wollen, was nach Crisis Core noch alles mit ihnen passiert, sogar, wenn sie den Twist kennen.

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