Crimson Desert: Open World und Kampfsystem im Überblick - Ein Mix aus Skyrim und Witcher 3
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Wie spielt sich Crimson Desert wirklich? Wir werfen einen Blick auf das Kampfsystem und die Open World und zeigen, die Ähnlichkeiten zu Skyrim und Witcher 3.
Dynamische Kämpfe mit taktischem Wechsel aus Angriff und Verteidigung
Kommen wir zum Kampfsystem. Hier gibt es im Vergleich zu The Witcher 3 und Skyrim deutlich mehr Gemeinsamkeiten, aber auch beträchtliche Unterschiede und Erweiterungen. Ähnlich wie in Witcher 3 bestehen die Kämpfe in Crimson Desert aus dem geschickten Einsatz von Angriffs- und Verteidigungsmechanismen.
Genau wie bei Witcher 3 ist es wichtig, dass ihr die Bewegungen eurer Gegner analysiert und auf deren Handlungen reagiert. Schweren Angriffen muss ausgewichen werden, während ihr normale Angriffe leicht blockieren oder sogar parieren könnt. Das Parieren erlaubt euch zusätzlich einen starken Gegenangriff, der eurem Gegner ordentlich Schaden zufügt. Was den Schwertkampf angeht, findet ihr in Crimson Desert also einige Ähnlichkeiten zu den viel gelobten dynamischen Kämpfen in The Witcher 3.
Auch der Einsatz von Magie ist in Crimson Desert möglich. Mit Anfangs-Charakter Kliff ist das allerdings auf einen Machtstoß, der direkt am Gegner ausgeführt wird, beschränkt. Zwar gibt es noch einen Zauber, mit dem Kliff schwere Dinge durch die Spielwelt bewegen kann. Der ist aber im Kampf wenig hilfreich.
Quelle: Pearl Abyss
Im richtigen Moment zu blocken, auszuweichen oder anzugreifen, ist für die Schwertkämpfe in Crimson Desert entscheidend.
Spielt ihr hingegen mit Damiane, die ihr im späteren Spielverlauf freischaltet, lassen sich deutliche Parallelen zum Gebrauch von Zaubern in Skyrim finden. Denn ähnlich wie in Bethesdas Rollenspiel-Giganten dient ihre Magie als Fernkampf-Alternative, sofern ihr einen Magierstab als Waffe nutzt. Anders als in The Witcher müsst ihr hier keine Zaubersprüche lernen, sondern könnt in bester Skyrim-Manier einfach mit eurer Magie drauflosballern.
Außerdem könnt ihr in Crimson Desert eure Umgebung mit in den Kampf einbeziehen. Genauer gesagt lassen sich die naturräumlichen Begebenheiten Pywells zu strategischen Vorteilen auslegen oder ihr freundet euch mit der heimischen Tierwelt an, damit sie als treue Begleiter an eurer Seite kämpfen. Wer will sich schon einen ausgewachsenen Bären in den Weg stellen?
Eine fantastische, riesige Open World
Was alle drei Spiele aber komplett gemeinsam haben: eine fantastische, lebendige und riesige Open World. Ähnlich wie bei Skyrim und The Witcher 3 erwartet euch in Crimson Desert eine gigantische Welt mit unzähligen interessanten Orten, die es zu entdecken gilt. Dabei ist die Map, die ihr bereisen könnt, etwa doppelt so groß wie die Welt in Skyrim und übertrifft sogar die Größe von Red Dead Redemption 2.
Plant also schon mal ordentlich Zeit für das neue Mittelalter-Fantasie-Epos ein. Denn wer wirklich alles sehen will, muss gute 200 Stunden in das Spiel investieren. Wem das zu viel ist, kann sich auch allein der Hauptquest widmen. Allerdings erfordert auch die etwa 80 Stunden eurer Zeit. Doch zurück zur Welt.
Ähnlich wie bei Skyrim und Witcher gibt es in Crimson Desert einen regelmäßigen Tag-und-Nacht-Wechsel sowie ein dynamisches Wettersystem. Außerdem soll Crimson Desert auf eine gesonderte Physik-Engine setzen, mit der es möglich ist, viele Elemente in eurer Umgebung kurz und klein zu schlagen.
Quelle: Pearl Abyss
Überall in der riesigen Open World warten interessante Orte, florierende Städte und spannende Geheimnisse darauf, entdeckt zu werden.
Unabhängig von all diesen Aspekten entfaltet die Open World sofort ihren besonderen Charme. Egal, in welche Richtung ihr schaut, überall gibt es spannende Orte zu entdecken. Ähnlich wie bei Skyrim wird es immer wieder passieren, dass ihr einem Pfad oder einer Straße mit einem konkreten Ziel im Auge folgt und nach wenigen Metern doch einen Umweg einlegt, weil ihr auf der einen oder anderen Seite etwas entdeckt habt, das ihr unbedingt aus der Nähe sehen wollt.
Hier ist es eindeutig eine gefährliche Sache, aus der Tür hinauszugehen. Denn wenn ihr nicht aufpasst, könnt ihr nicht wissen, wohin es euch als Nächstes verschlägt. Eine Spielzeit von knapp 200 Stunden wirkt somit immer realistischer.
Auch die NPCs, denen ihr auf eurer Reise durch Pywel begegnet, gehen ähnlich wie bei Witcher ihren eigenen Zielen nach, sofern man sich in ihrer Nähe befindet. Einen konkreten Tagesablauf mit Zeitplan wie in Skyrim scheinen sie zwar nicht zu haben, doch gehen bestimmte Gruppierungen wie Söldner ihren Aufgaben nach und reagieren auch auf eure Taten. Schnappt ihr zum Beispiel einem der Söldner seinen Auftrag weg, könnte dieser negativ darauf reagieren. Doch ist Crimson Desert nun das neue Witcher 3 oder Skyrim? Die Antwort wartet auf der nächsten Seite.
