In einer Mission
müssen Sie erst Ihre Kameraden aus verschiedenen Zellen befreien.
Tolle Atmosphäre
Besonders gelungen ist den Entwicklern unterdessen die Atmosphäre im Spiel. Während man bei vielen Actionspielen durch sterile und künstlich wirkende Levels läuft und hier und da einen Gegner vor die Flinte bekommt, hat man bei Conflict Desert Storm II das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein und sich in einer realistischen Umwelt zu bewegen. Dazu tragen besonders die vielen Interaktionsmöglichkeiten mit der Umwelt bei. Beispiele: Haben Sie zum Beispiel ein gegnerisches Maschinengewehr-Nest ausgehoben, können Sie oder Ihre Kameraden diese Standmaschinengewehre auch benutzen und weiteren heranstürmenden Feinden einheizen. Steht Ihnen zu gegebener Zeit ein bewaffneter Militär-Jeep (inklusive Maschinengewehr und Granatwerfer) zur Verfügung, können Sie diesen benutzen und damit durch die Map fahren.
Gelungene Präsentation
Auch die taktischen Möglichkeiten sorgen für coole "Kribbel-Atmosphäre". Befinden sich zum Beispiel mehrere irakische Soldaten in einem Haus und hören laut arabische Musik, können Sie sich mit einem Soldaten unbemerkt anschleichen und hinterrücks eine Granate ins Haus werfen. Eine leere Häuserruine könnte sich als optimaler Hinterhalt eignen - einen Versuch ist es wert. Auf technischer Seite hat sich im Vergleich zum Vorgänger ebenfalls einiges getan, auch wenn die Technik immer noch kleine Schwächen hat. Die Anzahl der Polygone wurde deutlich gesteigert und die Texturen sehen wesentlich detaillierter aus. Außerdem gibt es wirklich sehr coole Staubeffekte zu genießen, die ungemein wichtig für die Stimmung sind. Die etwas zu unkonstante Framerate stört dagegen und hätte an vielen Stellen des Spiels noch mal überarbeitet werden sollen.
