Catizens im Early-Access-Check: Siedler statt Stray
Test
Katzen-Content geht immer, oder? Siedlungssimulationen gibt es wie Sand am Meer, doch eine mit Katzen gab es bisher so noch nicht. Das Entwickler-Studio Badopticsgames füllt daher das Loch in unserem Leben, das nur auf ein Katzen-Aufbauspiel gewartet hat. Was Catizens zu bieten hat? Hier ist der Early-Access-Check.
Das Entwicklerstudio Badopticsgames ist zusammen mit Publisher HeroCraft PC auf den Katzen-Hype-Train aufgesprungen: Am 17. August veröffentlichten sie auf Steam die Early-Access -Version von Catizens, einer Siedlungssimulation im Cartoon-Look, in der ihr eine Kolonie von Katzen verwalten, versorgen und vor Bedrohungen (zum Beispiel Flöhe, Überarbeitung und den Angriffen von Wildschweinen) schützen müsst.
Während ihr im extrem erfolgreichen Abenteuer Stray nach Herzenlust streunen dürft, legt Catizens Wert auf das genaue Gegenteil - den Aufbau einer permanenten Heimat für die Fellträger. Laut den Entwicklern ist das Spiel inspiriert von Games wie Rimworld und Die Sims. Was das Spiel in seinem momentanen Zustand zu bieten hat, haben wir in diesem Early-Access-Check für euch ausprobiert und zusammengetragen.
Like Herding Cats - Kolonie- und Katzenmanagement
Wer mit mehreren Katzen zusammenlebt, weiß, dass die Samtpfoten nicht immer kooperativ sind und sich untereinander nicht immer verstehen. Auch in Catizens ist dies der Fall. Um eure Kolonie erfolgreich zu koordinieren, braucht es also weit mehr als nur die Erfüllung der Grundbedürfnisse wie Nahrung und Behausung - die Beziehungen zwischen euren Bewohnern spielen auch eine wichtige Rolle.
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Quelle: PC Games
Rathaus, Marktplatz und Felder machen eure Siedlung erst lebendig. Die Farben der Dächer könnt ihr sogar verändern.
Bevor ihr durchstarten könnt, müsst ihr euch entscheiden, ob ihr die Kampagne (die noch unfertig ist und momentan aus drei Leveln besteht) oder im Sandbox-Modus spielen wollt.
Badopticsgames stellt euch momentan zwei von drei Schwierigkeitsstufen zur Verfügung, leicht und normal gibt es bereits, schwer ist geplant, aber noch nicht fertig. Nachdem ihr euren Spielmodus gewählt habt, geht es weiter zum Character Creator - oder sollten wir ihn Catracter Creator nennen? Die Anlehnung an Die Sims ist hier sehr offensichtlich: erst Spielfiguren erstellen, dann spielen.
Fest vorgegeben startet ihr immer mit zwei Katzbürgern, die bestimmten Professionen angehören: ein Ritter, um eure Kolonie vor Gefahren zu beschützen und ein Architekt, um eure Stadt aufzubauen. Die zwei sind vorkonfiguriert und haben die Charaktereigenschaft "treu", damit sie eure Kolonie nicht beim ersten Problem verlassen. Aussehen, Fähigkeitspunkte (Stärke, Ausdauer, Intelligenz und Glück) und zwei von drei Eigenschaften könnt ihr jedoch nach Belieben festlegen.
Catizens bietet ein beachtliches Sortiment an Fellmustern, Farben, Augen, Mündern und Ohren. Die Namen eurer Gründerkatzen könnt ihr nach Belieben ändern. Auch der Pool von Charaktereigenschaften für eure Katzen ist groß; so könnt ihr beispielsweise eure Katze zur Wasserliebhaberin machen, die kein Problem mit Regen hat, oder zu einer faulen Katze, die bei schlechter Stimmung nicht mehr arbeitet.
Katzen auf Ressourcenjagd
Wie ihr seht, ist also nicht jede Eigenschaft gut oder sinnvoll, also wählt am Anfang am besten praktische Charakterzüge, denn Bewohner mit negativen Eigenschaften kommen noch früh genug von selbst in eure Siedlung.
Quelle: PC Games
Tommath und Leandra sind eure Standard-Bewohner. Ihr könnt ihnen jedoch euren eigenen Touch verleihen, Aussehen, Gemüter und Namen ändern!
Nachdem ihr eure Gründungsfellknäuel erstellt habt, ist wie in den meisten Aufbauspielen das Ressourcenmanagement eure erste Aufgabe und potenzielle Hürde. Es gibt Holz, Steine, Nahrung, Gold und diverse andere Materialien wie Wolle und Leder, die ihr für Ausrüstung und Gebäude-Upgrades braucht. Es kann jedoch nicht jeder Katzbürger alle Ressourcen abbauen, denn insgesamt gibt es fünf Berufe, die eure Katzen erlernen können: Ritter, Architekt, Landwirt, Schmied und Waldläufer. Die meisten dieser Berufe sollten selbsterklärend sein; Waldläufer fungieren etwa als Späher und Fernkämpfer.
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