Call of Duty: Modern Warfare 3 im Test: Der von Infinity Ward entwickelte Ego-Shooter punktet mit einer grandiosen Inszenierung sowie emotionaler Einzelspieler-Story und befördert die nette Dreingabe Spec-Ops zum echten Stundengrab. In unserem Test lest ihr, wie gut Modern Warfare 3 für PS3 und Xbox 360 schließlich geworden ist.
Das hat uns an Modern Warfare 3 nicht gefallen:
Veraltete Technik
Mit neuen Texturen, überarbeiteter Beleuchtung und detaillierteren Charakteren gelingt dem neuen Titel zwar ein signifikanter Schritt nach vorne - der Unterschied zu den Vorgängern fällt sofort auf. Doch diese Weiterentwicklung kann einfach nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Grafikmotor im Kern satte sieben Jahre auf dem Buckel hat. Logischerweise gibt sich die Engine immerhin genügsam: Zuckersüße 60 Bilder pro Sekunde bei hohen Details fabrizieren selbst betagtere Rechner locker.
Mäßige KI
Clevere Taktiken und intelligentes Verhalten sucht ihr hier vergebens, allerdings zerstören die Feinde im Gegensatz zu den Black Ops-Kontrahenten selten durch dummes Verhalten die Illusion des Krieges. Eure Mitstreiter gehen ebenfalls glaubwürdig, wenn auch streng nach Skript vor. Anspruchsvoller wird die Aufgabe für die KI auf den verwinkelten Karten des Spec-Ops-Modus. Hier leistet sich der Feind kleinere taktische Mängel.
