In diesem Haus haben Sie zum ersten Mal Kontakt zu den Kult-Anhängern.
Lovecraft-Fans wissen, dass das Wörtchen Liebe' nur im Namen des Autors steckt. In seinen Romanen geht es hingegen so gruselig zu, dass sich selbst Stephen King vor Angst unterm Bett verkriecht. Grund für die Verbreitung von Angst und Schrecken ist ein von Lovecraft erdachtes Wesen namens Cthulhu, eine Art außerirdisches Tentakelmonster mit gottgleichen Kräften.
In diesem First-Person-Adventure, das auf den Romanen basiert, werden Sie in der Rolle des Detektiv Jack Walters, der im Fischerdorf Innsmouth eigentlich nur nach einer vermissten Person suchen soll, tief in die Kreise des Cthulhu-Kultes hineingezogen. Außenseiter werden in dem verschlafenen Nest nämlich gar nicht gerne gesehen, besonders dann nicht, wenn sie in den Angelegenheiten der ansässigen Bürger herumschnüffeln.
Da Sie denen in direkten Auseinandersetzungen unterlegen sind, empfiehlt es sich, um die aggressiven Innsmouthler herumzuschleichen. Ausprobieren nach dem Trial-and-Error-Prinzip ist dabei keine Seltenheit. Werden Sie einmal entdeckt, hilft Verstecken nämlich auch nichts mehr. Ihre Widersacher werden Sie finden und Ihnen eine Ladung Blei verpassen. Und da Sie erst nach etlichen Spielstunden Waffen finden, sind Sie in solchen Situationen Ihren Gegnern oft wehrlos ausgesetzt.
Ihre physische Energie ist aber nicht die einzige, auf die Sie achten sollten. Wird Jack unter Druck gesetzt oder mit übernatürlichen Phänomenen konfrontiert, steigt sein Puls nämlich und das Bild verschwimmt. Dies sind Anzeichen dafür, dass Jacks mentale Verfassung leidet, was wiederum die Steuerung des Spiels beeinflusst.
Neben Schleichpassagen müssen Sie adventuretypisch auch ein paar Rätsel lösen, die zwar meist sehr simpel sind, sich aber gut in den Spielfluss einfügen. Technisch ist das Ganze nicht so opulent in Szene gesetzt, wie es auf der Xbox möglich wäre. Die düstere Atmosphäre, die Ihnen mehr als einmal eine Gänsehaut verschaffen wird, entschuldigt das aber - auch wenn es auf den Screenshots vielleicht anders aussehen mag. In Bewegung wirkt die düstere Grafik aber sehr viel beängstigender als auf Einzelbildern.
