Diese Levels sind ganz klar das Highlight des Spiels.
Das Thema Terrorismus hat in der Pixelwelt gerade Hochkonjunktur. Die Abenteuer von Sam Fisher und Solid Snake sind echte Verkaufsschlager. Als Konsequenz lassen Entwickler und Publisher immer bedrohlichere Szenarien entstehen, die neue unerschrockene Kämpfer erfordern. In CT Special Forces: Fire for Effect sind das die beiden Männer mit den tierischen Decknamen Owl und Raptor.
Stealth Owl wird in erster Linie für Aufgaben eingesetzt, die sein besonderes Talent für Tarnen und Infiltrieren benötigen, und er muss von Zeit zu Zeit seine Fallschirmkünste beweisen. Sein Kollege Raptor kümmert sich um die Dinge, bei denen seine vielfältigen Waffenkenntnisse zum erfolgreichen Ausgang der Mission führen. Zudem weiß er allerlei fahrbare Untersätze zu steuern, was ihn für jene Aufträge unverzichtbar macht, in denen Sie per Luftkissenboot oder Jeep zum Ziel gelangen müssen.
Das Böse ist überall
Seit Splinter Cell ist die Thermalansicht bei Agenten allem Anschein nach unverzichtbar.
Die Story erweist sich zwar als zweckdienlich, aber nicht besonders innovativ: Die amerikanische Regierung hat eine Form von künstlicher Intelligenz entwickelt, die terroristische Angriffe vorhersagen und simulieren kann. Die mächtige Terrororganisation Nemesis hat davon Wind bekommen und will in den Besitz dieser Technologie kommen. Im Spielverlauf gibt es ebenfalls kaum Innovationen.
In diesem klassischen Third-Person-Shooter geht es immer um das Gleiche: Feuern Sie auf alles, was sich Ihnen in den Weg stellt. Damit sich auch Profis herausgefordert fühlen, wurde der Schwierigkeitsgrad so weit nach oben geschraubt, dass bei Gelegenheitszockern zeitweilig Frust aufkommt. Trotzdem sollten sich nimmermüde Action-Fans Fire for Effect - nicht zuletzt wegen des fairen Preises - ansehen.
