Stubentiger ohne echten Biss
Was könnte man dem kleinen Kerl schon übel nehmen?
BILD: N-ZONE
Jeder, der sein Heim mit einer Katze teilt, kennt die Geschichten von zerfetzten Vorhängen und heruntergeworfenen Vasen. Da kommt eine virtuelle Katze gerade recht, möchte man meinen. Doch was hier auf der Nintendogs-Welle daherschwimmt, sieht zwar herzerweichend niedlich aus, ist in spielerischer Hinsicht aber uninteressant. Interaktionen gibt es nicht, vielmehr navigiert man nur 14 Spieltage durch diverse Menüs, wählt Futter, Streicheleinheiten sowie Säuberung, und hofft, dass am Ende eine überlebensfähige Katze dabei herauskommt. Darüber hinaus vermittelt das Spiel auch noch Methoden der Katzenpflege, die im echten Leben meist blutende Wunden hervorrufen - beim Katzenhalter nämlich. Daher lautet unser Fazit für Catz, dass der Griff zu Nintendos Knuddelhunden insgesamt gesehen doch die lohnenswertere Alternative darstellt.
