Burnout Revenge

Test

Kann man das perfekte Arcade-Rennspiel wirklich noch perfekter machen?

Sieht aus wie ein Artwork, 
ist aber ein Screenshot aus dem Spiel! Sieht aus wie ein Artwork, ist aber ein Screenshot aus dem Spiel! Das Maß der Dinge - diese Bezeichnung haben sich die Entwickler von Criterion redlich verdient, schließlich schufen sie mit der Burnout-Reihe ein ums andere Mal technische Meisterstücke und Messlatten für alle anderen Programmierer. Da war die Spannung groß, was Studioboss Alex Ward und seine Jungs auf der mächtigen Hardware der Xbox 360 auf die Beine stellen würden.

Das vorläufige Ergebnis heißt Burnout Revenge und kann es optisch locker mit Need for Speed: Most Wanted aufnehmen, läuft im Gegensatz zum Verkaufsschlager aber stets mit superflüssigen 60 Bildern pro Sekunde - auch auf einem HDTV! Diese Aussage galt natürlich auch für Burnout Revenge auf der Xbox und erst im Direktvergleich nimmt man die optischen Vorzüge der 360-Fassung richtig wahr.

Die hohe Auflösung liefert (auch auf handelsüblichen Röhrenfernsehern) ein schärferes Bild und unschöne Pixelkanten sind kaum auszumachen. Für schickere Grafik allein will man natürlich keine 70 Euro auf den Tisch legen, doch zehn neue Crash-Events und Fahrzeuge sind auch nicht wirklich überzeugende Argumente. Zahlreiche Detailverbesserungen wie der Knopf zum Weiterschalten der Musik auch im Menü, die Möglichkeit, Replays aufzuzeichnen, oder die etwas übersichtlichere Menüführung sind willkommen, aber kein vollwertiger Kaufgrund.

Anders sieht's für Freunde gepflegter Xbox-Live-Rennen aus, denn hier haben die Entwickler ebenfalls den Namen des Spiels zum Programm gemacht. Jedes Rennen und jeder Rempler wird vom Spiel akribisch vermerkt und Rivalitäten zwischen On-line-Spielern rücken mehr denn je in den Mittelpunkt.

Tunnelblick

Weite und hohe Sprünge sind keine Seltenheit. Weite und hohe Sprünge sind keine Seltenheit. Doch dann gibt es da ja noch Xbox-360-Besitzer, die Burnout Revenge noch nie gespielt haben - und die sollten sich diesen Adrenalinrausch nicht entgehen lassen. Mit einem Affenzahn rast man über knallbunte Strecken, rammt Gegner in Grund und Boden und terrorisiert seine Nachbarn mit einer brachialen Soundkulisse oder zelebriert im Crash-Modus die Lust an der Zerstörung von fahrbaren Untersätzen.
Spielerisch nerven zwar immer noch ein paar Kleinigkeiten wie der starke Gummibandeffekt (Nachzügler werden vom Spiel beschleunigt) oder der nicht immer ganz ausgewogene Schwierigkeitsgrad, doch wer Arcade-Rennspiele mag, findet in Burnout Revenge die aktuelle Nummer 1 des Genres!

Vollgas!

Burnout Revenge Quelle: Criterion Das (nahezu) perfekte Arcade-Rennspiel der Xbox ist auch auf der Xbox 360 fast fehlerlos - die Entwickler haben die neue Plattform erobert und beweisen ein weiteres Mal ihre Kompetenz. Dennoch freuen wir uns schon auf den ersten "echten" Nachfolger, der dann wieder wie gewohnt die Kinnladen nach unten klappen lässt.

Bildergalerie

Wertung zu Burnout Revenge (X360)

Wertung:

94 /10
Pro & Contra
Atemberaubend schnellHervorragende SteuerungMotivierender KarrieremodusUmfangreicher Online-Modus
Fazit

Rasante Umsetzung der brachialen Arcade-Raserei mit edler Optik und hervorragendem Sound.

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