Borderlands 4 im Test: Das Shooter-Gameplay spielt sich hervorragend

Test Matthias Dammes
Borderlands 4 im Test: Das Shooter-Gameplay spielt sich hervorragend
Quelle: Gearbox

Borderlands 4 stellt sich uns im Test und wir sind begeistert von den vielen Waffen und dem exzellenten Shooter-Gameplay.

Wummen und Fähigkeiten

Um selbst Schaden auszuteilen, kommen die Bazillionen von Schusswaffen zum Einsatz, mit denen Borderlands seit jeher wirbt. Hier zeigt sich wieder die jahrzehntelange Expertise von Gearbox, denn das Gunplay ist einfach hervorragend.

Ob mit einem dauerfeuernden Vladorf-Sturmgewehr, einer durchschlagskräftigen Jacobs-Pistole oder einer explosiven Torgue-Schrotflinte, es macht einfach unheimlich viel Spaß, permanent den Finger am Abzug zu haben.

Dazu trägt auch das tolle Trefferfeedback bei den Gegnern bei. Wie im Genre üblich sind die zwar ganz schöne Kugelschwämme, gerade bei höherer Schwierigkeit, aber Treffer gehen nicht völlig spurlos an ihnen vorbei. Da kommen Feinde schon mal ins Straucheln oder werden bei einer Aktion unterbrochen. Und wenn es für sie dann doch irgendwann vorbei ist, scheut sich das Spiel auch nicht davor, ihre Körper je nach Waffeneinwirkung in unterschiedlichen Gore-Effekten verenden zu lassen.

Sterben gehört in Borderlands immer dazu. Zum Glück gibt es immer die Möglichkeit, sich eine zweite Chance zu erkämpfen. Quelle: PC Games Sterben gehört in Borderlands immer dazu. Zum Glück gibt es immer die Möglichkeit, sich eine zweite Chance zu erkämpfen. Das ist besonders befriedigend, wenn man sich zuvor einen harten Kampf mit besonders taffen Gegnern wie den Badass-Varianten geliefert hat. Die verfügen meist über mehr Leben, Schilde und andere gemeine Fähigkeiten. Hat man davon gleich mehrere vor seiner Nase, wird Überleben zur echten Kunst. Denn Borderlands 4 ist im Vergleich zum Vorgänger spürbar schwerer geworden. Die Gegner teilen härter aus und Schilde halten nicht mehr so viel ab, wie früher. Zumindest auf den beiden höheren der zunächst drei verfügbaren Schwierigkeitsgrade.

Das führt dann auch dazu, dass nach unserem Empfinden die Nutzung der Actionskills unseres Kammerjägers noch essenzieller geworden ist. Jeder der vier spielbaren Charaktere hat drei sehr unterschiedliche Actionskills zur Auswahl. Zu jedem gehört jeweils ein eigener Talentbaum. Durch die Investition von Skillpunkten in passive Fähigkeiten, werden in diesen Bäumen noch sogenannte Verbesserungen und Schlusspunkte freigeschaltet. Die können in den Actionskill eingesetzt werden, um dessen Funktionalität zu verändern und auszubauen. Die Skills sind damit ziemlich mächtig und waren für uns unersetzlich, um schwierige Kämpfe erfolgreich zu bestreiten.

Die Actionskills der Kammerjäger machen häufig den Unterschied. Hier sehen wir Amon der einen gewaltigen Hammer auf die Gegner niederschmettert. Quelle: PC Games Die Actionskills der Kammerjäger machen häufig den Unterschied. Hier sehen wir Amon der einen gewaltigen Hammer auf die Gegner niederschmettert.

Noch viel mehr Waffen

Womit wir dann beim Loot wären, der zweiten Säule der Charakterentwicklung. Die erneut unzähligen Waffen haben wir ja bereits angesprochen. Neu ist dabei diesmal, dass nicht nur die Werte zufällig zusammengewürfelt werden können. Knarren können aus mehreren Modulen bestehen, die nicht zwingend vom selben Waffenhersteller stammen müssen.

So kann unsere Vladorf-Maschinenpistole über einen Nachlade-Mechanismus von Tediore verfügen. Eine Daedalus-Schrotflinte kommt dann schon mal mit einem COV-Magazin daher. Auf diese Weise werden unterschiedliche Eigenschaften, die sonst speziell für einen Waffenhersteller standen, innerhalb einer Waffe miteinander kombiniert.

Waffen haben jetzt verschiedene Anbauteile, die von unterschiedlichen Herstellern sein können. Das Ergebnis sind oft wilde Kombinationen von Verhaltensweisen. Quelle: PC Games Waffen haben jetzt verschiedene Anbauteile, die von unterschiedlichen Herstellern sein können. Das Ergebnis sind oft wilde Kombinationen von Verhaltensweisen. Vier Waffen können wir gleichzeitig ausrüsten und im Kampf bequem durchschalten. Hinzu kommt dann noch der sogenannte Kampfmittel-Slot. Der ersetzt den bisherigen Slot für Granaten und nimmt stattdessen alle möglichen Arten von schwerem oder werfbarem Gerät auf. Vom Wurfmesser bis zum Raketenwerfer kann hier also alles Mögliche ausgerüstet werden.

Eine sinnvolle Änderung, da dadurch keiner der vier Hauptwaffenslots mehr durch schwere Waffen belegt wird. Die Kampfmittel sind zudem nicht mehr von Munition abhängig, sondern funktionieren mit einem Cooldown. Das hat uns ermuntert, häufiger davon Gebrauch zu machen, statt den dicken Wumms immer nur für den nächsten potenziellen Boss aufzuheben. Neu ist zudem ein Slot für ein Reparaturkit. Dabei handelt es sich im Grunde um ein Heilpack, das mit verschiedenen Effekten daherkommen kann.

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  4. Seite 4 Legendaries, Koop, Endgame
  5. Seite 5 Ultimativer Kammerjäger, Technik, Fazit, Wertung, PS5-Update
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