Die neue 3D-Perspektive ist ungewohnt und überflüssig.
Was kommt nach dem Rausch des Kampfes? Das Licht der Hoffnung oder die Dunkelheit der Verzweiflung" - diese Zeilen stehen auf der Rückseite von Bomberman Act: Zero und wer nur wenige Minuten mit dem einst genialsten Mehrspieler-Spektakel verbracht hat, stellt fest: Es kommt die Verzweiflung! Es ist nahezu unmöglich, das simple Bomberman-Konzept (vier Pyromanen werfen sich auf einem Spielfeld Bomben um die Ohren und wer überlebt, gewinnt) zu versauen, aber Hudson hat sich alle Mühe gegeben und das Unmögliche möglich gemacht. Wie zum Teufel kommen die Entwickler bitte auf die geisteskranke Idee, diesem Spiel keinen Multiplayer-Offline-Modus zu verpassen? Wer mit bis zu acht Bombenlegern gleichzeitig zocken will, muss auf Xbox Live zurückgreifen. Das grenzt schon fast an Nötigung. Schon diese Tatsache schaufelt im Alleingang das Grab von Bomberman Act: Zero.
Sie wollen noch mehr Gründe? Kein Problem: Die Kameraperspektive ist aus der 3D-Ansicht völlig misslungen und lässt geschicktes Bombenlegen dank Orientierungslosigkeit gar nicht zu und die Technik ist zum Davonlaufen - schade um die Kultserie.
