Das einzig Große an diesem Spiel ist die Langweile.
In der Bar erfährt man, wie es weitergeht.
Spiele, die zwei Genres in sichvereinen, sind normalerweise eine interes-sante Sache. Dumm nur, wenn im Zuge einer Handheld-Portierung so viel Spielsubstanz entfernt wird, dass kaum noch spaßige Elemente übrig bleiben. So geschehen mit Big Mutha Truckers. Als frisch gebackener DS-Brummi versucht man, wie schon bei der Game-Cube-Version, als Mitglied einer Truckerfamilie große Gewinne einzufahren.
Man bringt seine Ladung schön brav von Punkt A nach Punkt B, verhökert sie dort und holt sich dann in der Bar einen Tipp, mit welcher Ware man den nächsten Gewinn einfahren kann. Zwischendurch betankt man seinen Truck und nimmt diverse Reparaturen vor - Tuning inklusive.
Das Gameplay wird sehr schnell langweilig, da die Vorgehensweise immer gleich ist. Die missglückte Truck-Steuerung tut ihr Übriges, um unaufhaltsam den Spielspaß zu drücken. Die Stahlkolosse quälen sich behäbig durch ein dahinruckelndes, detailarmes Highway-Szenario.
