Battlefield 2 Modern Combat

Test Thomas Eder

In einer Mission müssen Sie eine Brücke einnehmen und zerstören. In einer Mission müssen Sie eine Brücke einnehmen und zerstören. Ob einsam oder gemeinsam: Battlefield 2: Modern Combat ist eine Spielspaßgranate. Soviel möchten wir vorab verraten. Da zum Redaktionsschluss aber leider noch keine Server online waren, auf denen man den Edel-Shooter hätte online spielen können, nehmen wir uns vorerst nur den Single-player-Modus vor. Einen ausführlichen Mehrspieler-Test finden Sie natürlich in unserer nächsten Ausgabe. Nach ersten Eindrücken, die wir bei einer Präsentation in Schweden sammeln konnten, scheint aber auch dem Mehrspieler-Modus der Hit-Stempel sicher zu sein.

Alles Propaganda?

Vor und nach jedem Einsatz werden Sie durch Fernsehnachrichten der vier Kriegsparteien USA, Europa, China und einer Allianz des Mittleren Ostens über das Kriegsgeschehen und somit Ihre Missionen informiert. Dies hat auf allen Seiten wenig mit journalistischer Berichterstattung, sondern vielmehr mit Propaganda erster Klasse zu tun. Somit entfällt die "Gut-gegen-Böse"-Hintergrundstory und der Spieler kann selbst entscheiden, auf welcher Seite er im Herzen steht. Diese Möglichkeit zu entscheiden, für welche Seite man kämpft, bietet sich in den späteren Missionen - anfangs spielen Sie abwechselnd in den Reihen der verschiedenen Parteien.

Zum Aus-Der-Haut-Fahren

Der Nachschub landet häufig per Fallschirm mitten im Geschehen. Der Nachschub landet häufig per Fallschirm mitten im Geschehen. Ein bemerkenswertes Feature ist das so genannte Hot-Swap-Feature, das es dem Spieler ermöglicht, per Knopfdruck zu einem Kameraden zu wechseln. Dabei spielt die Entfernung zwischen den beiden Soldaten keine Rolle, der auserwählte Mitstreiter muss sich lediglich in Ihrem Sichtfeld befinden und darf nicht von Mauern, Gebäuden oder Hügeln verdeckt sein.

Somit wechseln Sie Ihre Position in Bruchteilen von Sekunden, überbrücken große Distanzen oder teleportieren sich aus dem Helikopter-Piloten in den Spec-Op, der sich am Boden um die Feinarbeit kümmert. In einigen Missionen wird diese Funktion geschickt genutzt, wenn zum Beispiel Ihre Sniper auf Dächern liegen, die verschiedene Sichtfelder bieten.

Um in der Umgebung verstreute Gegner ausschalten zu können, müssen Sie sämtliche Ihrer Scharfschützen einsetzen. Neben den Jungs mit den ruhigen Händen stehen Ihnen noch Soldaten der Charakterklassen Special-Ops, Pioniere, Sturm- und Versorgungssoldaten zur Verfügung, die Sie ebenso wie ihr umfangreiches Equipment nach und nach durch Bestehen der Missionen freischalten. Das sehr motivierende Belohnungsfeature be-inhaltet außerdem Waffen- und Ausrüstungsupgrades, freischaltbare Bonus-Spiele und ein Ranking, in dem Sie vom Private zum General aufsteigen können.

Aber nicht nur für das Bestehen der Missionen werden Sie belohnt, sondern für nahezu jede gute Aktion. Egal, ob Sie ein ganzes Magazin voller Schrot ohne Fehlschuss in Ihre Gegner pumpen oder lediglich 500 Meter mit dem Boot fahren. Nach jeder Mission werden Teamwork, Zeit, erzielte Punkte, Verluste und Treffgenauigkeit bewertet und mit Sternen belohnt, die für den Aufstieg im Rang wichtig sind. Durch gute Aktionen in Gefechten können Sie sogar Ihre Gesundheit, den Schaden, den Sie beim Gegner anrichten, oder Ihre Feuerrate erhöhen.

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