Banishers in der Vorschau: Tomb Raider trifft Zelda Spirit Tracks - Who you gonna call?

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Banishers in der Vorschau: Tomb Raider trifft Zelda Spirit Tracks - Who you gonna call?
Quelle: Focus Entertainment

Das neue Action-Rollenspiel von Focus Entertainment erscheint schon Anfang November. Wir hatten die Gelegenheit, einen genauen Blick auf die Demo zu werfen.

Death to the dead!

In den Echtzeit-Kämpfen gegen Geister, Monster und andere Schaurigkeiten bieten die zwei spielbaren Charaktere ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten: Antea verfügt neben dem Standardangriff auch über einen aufladbaren Flächenangriff. Dieser erweist sich als nützlich beim Zerschlagen von Rüstungen oder beim Treffen mehrerer Gegner. Allerdings lässt sich der nur einmal pro Kampf einsetzen. Dazu kommt der Dash, der sonst zum Springen von bestimmten Plattformen genutzt werden, aber auch bei Gegnern Schaden verursachen kann. Diese Attacke lässt sich ebenfalls nur einmal pro Kampf einsetzen.

Wer nun mit Red spielen muss, ist aber alles andere als chancenlos: Er kann nicht nur gekonnt mit Säbel und Fackel umgehen, sondern auch mit einem Gewehr angreifen. Dieses hat unendlich Munition, doch die Nachladezeit ist recht hoch. Dennoch kann mithilfe des Gewehrs und der hilfreichen Ausweichrolle eine sehr defensive Spielweise funktionieren. Neben jener Rolle gibt es auch einen Block und damit die Möglichkeit zum Parieren. Zusätzlich verfügt Red über eine Leiste, die sich mit jedem gelandeten Treffer auflädt. Sobald diese voll ist, kann er einen Gegner mit einem starken Angriff wieder in die Unterwelt befördern. Das Feature erinnert in seiner Funktionalität sehr an den Limit-Break aus Final Fantasy, aber in welchem Spiel gibt es heutzutage keine Spezialleiste?

Übersicht über die Ausrüstung des Charakters Quelle: Focus Entertainment Das Kampfsystem ist allgemein recht simpel und dennoch spaßig, da auch hier das Wechseln zwischen Antea und Red gefördert wird. Eine gewisse Schwierigkeit entsteht meistens eher am Anfang, wenn wir noch nicht mit dem Ausweichen, Blocken und Parieren zurechtkommen. Sobald wir in der Demo allerdings dem Boss gegenüberstehen, ist auch dieser keine große Herausforderung mehr.

Hauptcharakter in der Nahaufnahme Quelle: Focus Entertainment

Schottischer Charme

Außerdem fällt bei Banishers die ausgezeichnete Vertonung der Dialoge und Zwischensequenzen auf, da hier sowohl britischer als auch schottischer Akzent verwendet wird. Dennoch sind die Dialoge deutlich und verständlich, weshalb auch jemand, der sonst Schwierigkeiten mit Dialekten und Akzenten hat, nicht permanent Untertitel lesen muss. Die englische Sprachausgabe verleiht den Charakteren dadurch umso mehr Charme. Vor allem Reds schottischer Akzent wächst einem schnell ans Herz.

In der Demo sind zwar ein paar technische Patzer aufgetreten, doch bis zum Release ist noch genug Zeit, um diese auszubessern. So kam es neben zahlreichen Framerate-Einbrüchen zu skurrilen NPC-Interaktionen, die teilweise sogar zu Softlocks geführt haben. Sobald Don't Nod diese Fehler allerdings in den Griff bekommt, sollten wir auf keine gröberen technischen Schwierigkeiten treffen.

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