Selbst die Jubelszenen sehen grafisch unterdurchschnittlich aus.
Nach der sensationellen Kirch-Pleite lautet das Motto im Fußballgeschäft: Überall muss gespart werden! Deswegen führt der Spieler beim BDFL Manager 2004 mal wieder einen Doppeljob aus und ist sowohl Manager als auch Trainer eines Vereins. Bei welchem Club man arbeiten will, bleibt einem selbst überlassen, die Auswahlmöglichkeiten sind jedenfalls gigantisch: Dank verschiedenster Lizenzen gibt es knapp 750 europäische Mannschaften mit sage und schreibe 19.000 Originalspielern.
Arbeitsteilung
Als Trainer kümmert man sich natürlich standesgemäß um die Aufstellung, die Taktik und das Training der Mannschaft. Mit der komfortablen Steuerung navigiert man sich bereits nach wenigen Spielminuten schnell und sicher durch die einzelnen Trainerbereiche und gibt seinen Spielern Zuckerbrot und Peitsche. Wer sich nicht um jede kleine Aufgabe kümmern will, kann aber auch einen Trainerstab anlegen und die Aufgaben auf mehrere CPU-Schultern verteilen. Als Manager genießen dagegen die Finanzen Ihre volle Aufmerksamkeit. Ob Vertragsverhandlungen, Stadionausbau oder das Vermieten von Werbebanden: Nur knallharte Finanzfüchse werden ihren Verein über Wasser halten können.
Hässlich, aber schnell
Die Spieltage können entweder in einer äußerst schmucklosen 3D-Darstellung begutachtet werden oder Sie begnügen sich mit einem Endergebnis nach dem Spiel. Leider ist die Grafik, in der die Spiele dargestellt werden, völlig veraltet und kann im Jahr 2004 wirklich niemanden mehr begeistern. Dafür sind aber die Ladezeiten während der Spieltage sehr kurz und es entsteht ein angenehmer Spielfluss.
