Auf unachtsame Fahrer warten unangenehme Überraschungen.
Unter der Lizenz des nicht mehr ganz taufrischen Animationsfilms um die Ameise Z haben die Briten einen brauchbaren, vor allem aber umfangsschweren Funracer fabriziert. Zu Beginn erwartet Sie weder eine Leiste von Modi, noch von Schwierigkeitsgraden oder Fahrzeugen, sondern lediglich die Wahlmöglichkeit zwischen zwei von sechs Trickfilm-Charakteren. Hat eine Figur einen der ersten drei Plätze belegt, so darf sie zum nächsten Schauplatz vorrücken; hat sie ihre persönliche Renn-Karriere erfolgreich abgeschlossen, so wird eine weitere Ameise mit ihren neuen individuellen Rennkursen anwählbar. Insgesamt eröffnet sich so eine Sammlung von über 70 Kursen in ständig wechselnden Umgebungen und mit variierenden Anforderungen: Mal joggen Sie gegen Ihren Rivalen über Stock und Stein, mal versuchen Sie sich als Surfkönig auf einem Buchenblatt, mal liefern Sie sich mit fünf Gegenspielern staubige Cart-Rennen und triezen einander mit aufgesammelten Bomben, Zielsuchraketen oder Boosts. Die Wettbewerbe laufen größtenteils recht schwungvoll, und im Einzelspieler-Modus mögen Trickfilm-Freunde angesichts der gelegentlichen Slowdowns und der bewusst eingeschränkten Sichtweite noch das eine oder andere Auge zudrücken. Splitscreen-Matches geraten jedoch einfach zu unübersichtlich, um Spaß zu machen. Die Masse an Kursen zeigt außerdem diverse Begleiterscheinungen: Zum einen hat man die Umgebungen scheinbar im Akkord zusammengeschustert, so dass sie (abgesehen von wenige Hindernisse wie rollenden Nüssen oder "Raub"-Tieren) größtenteils karg und einfallsarm wirken; selbiges gilt für die gewöhnungsbedürftig sphärische Musik und die simplen Soundeffekte. Zum anderen sind die Rennen sehr kurz - was allerdings auch stark zum Immer-wieder-Probieren anspornt.
Bildergalerie: Antz Extreme Racing
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