Dot kann mit ihrem Röckchen durch die Luft segeln.
Die Animaniacs haben durch ihren Unsinn in den letzten Jahren einen Schaden von über einer Zillion Dollar angerichtet. Kein Pappenstiel und deshalb sollen sie jetzt Schadensersatz liefern. Yakko, Dot und Wakko werden von den Warner Bros. Studios dazu verdonnert, drei Filme parallel zu drehen: Treasure Iceland, Angriff der Marsianer und Die Burg des Dr. Scratchnsniff. Gelingt das nicht, winkt ein lebenslanger Aufenthalt im Wasserturm.
Und Film ab!
Das chaotische Trio beginnt schnell mit den Dreharbeiten. Kaum am Set aufgetaucht, gibt der Regisseur auch schon die ersten Anweisungen. Aus isometrischer 3D-Perspektive steuert ihr die bleichen Cartoons durch die witzigen Sets, sucht Schlüssel, schiebt Kisten durch die Gegend und löst kleine Schalterrätsel. Stolpert ihr in einen der skurrilen Gegner wie Marsmännchen, tollwütige Hunde oder dickbäuchige Piraten, schreit der Regisseur "Cut!" und es geht von vorne los.
In der Garderobe an den Sets wechselt ihr zwischen den Figuren hin und her, denn jeder hat seine eigenen Talente. Während Dot länger durch die Luft gleitet, wirft Yakko mit Äpfeln weiter als alle anderen. Bei den Aufgaben solltet ihr nicht zu viel Zeit verlieren, denn Zelluloid ist teuer. Um das Limit einzuhalten, sammelt ihr Filmrollen, die euch mehr Spielzeit einräumen.
Ist eine Szene abgedreht, wird ans nächste Set gewechselt. Animaniacs macht durchaus Freude, wären da nicht einige Schwachpunkte. Die Steuerung ist gewöhnungs-bedürftig und sorgt häufig für Frust, wenn ihr Gegner nicht richtig trefft oder von Plattformen fallt. Zusätzlich kann das simple Spielprinzip auf Dauer nicht fesseln. Ein witziges Jump & Run, dem leider zu schnell die Puste ausgeht.
