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Feuer ist zentrales Spielelement. Ihr löst damit Rätsel und benutzt es als Waffe! (Alone in the Dark, Wii)
FREIE LEVELWAHL FÜR ALLE!
Die Entwickler haben übrigens ein wirklich ungewöhnliches Feature in das Spiel eingebaut: Damit ihr nicht frustriert aufgebt, falls euch eine Stelle zu schwer ist, dürft ihr jeden einzelnen Spielabschnitt von Beginn an auswählen. Das verlockt jedoch schnell dazu, nervige Sequenzen einfach zu umgehen. Dadurch kann es jedoch passieren, dass ihr wichtige Story-Häppchen verpasst. Der TV-artige Rückblick auf vergangene Ereignisse, der zu Beginn jeder Episode durchläuft, klärt da nur wenig auf, er zeigt lediglich unkommentierte Spielszenen. Apropos Story, die Geschichte rund um das Chaos in New York, den geheimnisvollen Pfad des Lichts und eure Vergangenheit wird eher hektisch zwischen den Missionen erzählt. Die deutschen Sprecher geben sich Mühe, klingen jedoch nicht immer passend. Alles in allem kommt einfach nicht die Stimmung auf, die etwa der Genreprimus Resident Evil 4 - Wii Edition versprühte. Das liegt sicherlich auch daran, dass sich die einzelnen Spielpassagen oft krass unterscheiden. Einige von euch werden es vielleicht begrüßen, nie allzu lange mit einer Sache beschäftigt zu sein - ob nun Ballern, Rätseln oder Klettern. Andere würden sich vielleicht ein etwas einheitlicheres Spielerlebnis wünschen. Ihr müsst beispielsweise nie großartig mit euren Items haushalten, da sie nur für den aktuellen Abschnitt wichtig sind. Letztendlich bleibt die Aufteilung in kleine, lineare Spielhäppchen Geschmackssache.
TECHNISCH NUR MITTELMASS
Technisch sieht das Spiel nicht schlecht aus. Jedoch ist es meist recht dunkel - wie der Name bereits andeutet. Die Farbverläufe zwischen den verschiedenen dunklen Tönen sind oft sehr ausgefranst und einige Außenareale wirken etwas steril. Dafür entschädigen schöne Licht- und Unschärfeeffekte, die in manchen Abschnitten für eine tolle Atmosphäre sorgen. Durchweg gelungen ist der Soundtrack des Spiels: Mit orchestralen Tönen und Chorgesängen wird die Dramatik des Spielgeschehens perfekt unterstützt. Hier können sich andere Titel eine Scheibe abschneiden und dadurch wird die Limited Edition des Spiels wirklich lohnenswert. Im Kasten oben auf dieser Seite erfahrt ihr, was noch in der Packung der Edel-Version steckt.
Alles in allem bekommt ihr mit Alone in the Dark leider nicht das erhoffte Horror-Highlight, sondern "nur" ein gutes Action-Adventure in leicht bekömmlicher Häppchenform. Nicht jeder dieser Gameplay-Happen ist vollends gelungen und insgesamt versucht das Spiel, viel zu viele Ideen umzusetzen. Das gelingt nicht immer, weshalb der Spielspaß von Episode zu Episode schwankt. Spaß macht es aber allemal, durch das verwüstete New York zu streifen. Nur hätte es stellenweise doch etwas fesselnder sein dürfen.
