Aces of the Galaxy

Test Horst Heindl

Für diesen klassischen Weltraum-Shooter wünscht man sich ein Dual-Core-Gehirn, derart schnell laufen die rasanten Kämpfe gegen die unzähligen Alienschiffe der Skurgians ab.

Da hilft selbst die Zeitverlangsamungs-Fähigkeit des eigenen Raumschiffs nicht viel. Diese Aces of the Galaxy lässt sich für ein paar Sekunden aktivieren, bevor sie wieder aufgeladen werden muss.

Der hektische Spielablauf tut aber dem kurzfristigen Spielspaß für zwischendurch keinen Abbruch, im Gegenteil: eine ganze Weile macht das Ballern sogar richtig Spaß! Mit Minikanone, Raketen und Torpedos schießt ihr meist winzige kleine aber auch größere Schiffe ab, die in unterschiedlichen Formationen vor dem Spieler auftauchen, während ihr dem Feindbeschuss oder etwa Asteroiden ausweichen müsst.

Bei gedrückter X-Taste lassen sich sogar mehrere Ziele gleichzeitig ins Visier nehmen und jeweils mit einer Rakete beschießen. Unsichtbare Gegner entdeckt ihr, indem ihr euren Schiff-Scanner aktiviert. Keine Überraschungen bietet das Waffenupgradesystem, mit dem ihr beispielsweise die Zahl der gleichzeitig aufschaltbaren Raketen erhöhen könnt. Die Musik dudelt vor sich hin, bleibt aber erträglich. Das Gleiche gilt für die sehr farbenfrohe Grafik. Und sich im Koop-Modus mit einem Freund durch die Galaxie zu ballern, macht gleich doppelt so viel Spaß.

Preis: 800 Microsoftpunkte (9,60 Euro)
Spieler: 1-2
Spieler (Xbox Live): 2

Wertung zu Aces of the Galaxy (X360)

Wertung:

6.0 /10
Pro & Contra
Rasante ActionNichtlinearer MissionsbaumKoop-Spiel
Auf Dauer zu monotonFeindliche Ziele meist nur sehr klein
Fazit

Netter Weltraum-Arcade-Shooter für zwischendurch mit einigen innovativen Features.

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