Kriegerin Gardenia ist eine der neuen Figuren, die zur Party stoßen.
Nur wer den ersten Teil von .hack schon durchgespielt hat, sollte über einen Kauf von Mutation, dem zweiten Titel aus der vierteiligen Rollenspielserie, nachdenken. Die komplexe Story würde Neueinsteiger nur verwirren. Für Kenner von Infection (Test in Ausgabe 04/2004), dem ersten .hack-Spiel, ist aber gerade das sehr erfreulich. Während sich die Story im ersten Teil noch etwas schleppend entwickelte, geht es jetzt gleich zu Beginn richtig zur Sache. Denn obwohl man in Infection bereits Oberbösewicht Skeith besiegen konnte, sind noch lange nicht alle Geheimnisse des simulierten Online-Spiels "The World" gelöst.
Altes Spiel, neues Spiel
Viele Neuerungen darf man freilich nicht erwarten. Mutation sollte aber eigentlich auch nicht als eigenständiges Spiel betrachtet werden, sondern vielmehr als Teil einer Serie. Und bei einem solchen wird freilich nicht das komplette Gameplay auf den Kopf gestellt. Fans werden stattdessen mit der Erweiterung der Spielwelt bei der Stange gehalten. So hat man jetzt Zugriff auf neue Server, die zahlreiche neue Dungeons und Gegner beheimaten. Zudem trifft man auf neue Charaktere, die man in seine illustre Rollenspielgruppe aufnehmen darf. Figuren, auf die Sie schon im ersten Teil gestoßen sind, dürfen Sie natürlich auch wieder in Ihre Party aufnehmen. Wer noch einen Spielstand aus Infection auf seiner Memory Card hat, darf diesen sogar in Mutation einladen und so seine bereits hochgelevelten Charaktere übernehmen.
