Der Kampf gegen Abyss findet teilweise in luftiger Höhe statt.
Wie Comic-Fans wissen dürften, sind sich Professor Xaviers X-Men und Magnetos zwielichtige Bruderschaft der Mutanten eigentlich spinnefeind. Die aktuelle Bedrohung durch den neuen Oberfiesling Apocalypse macht allerdings eine Vereinigung beider Lager zwingend nötig. Spielerisch unterscheidet sich Rise of Apocalypse praktisch nicht vom Vorgänger.
Anders als beim prinzipiell ähnlichen Fantasy-Abenteuer Baldur's Gate: Dark Alliance kontrollieren Sie nicht einen Helden, sondern gleich vier an der Zahl. Das klingt deutlich komplizierter, als es in Wirklichkeit ist. Direkt gesteuert wird natürlich nur einer der Charaktere, die anderen werden entweder von bis zu drei Freunden (funktioniert auch online) oder der KI übernommen. Dabei ist es vollkommen egal, wer Wolverine & Co. Befehle erteilt, der Teamaspekt spielt dabei imer eine große Rolle und kommt vor allem in Boss- oder Zwischengegnerkämpfen zum Zug.
Man kann die Kollegen zu Hilfe rufen und gemeinsam mächtige Combos ausführen. Wird der nächsthöhere Level im Rahmen der Charakterentwicklung erreicht, dürfen vier verschiedene Statuswerte gesteigert und diverse, levelabhängige Spezialfähigkeiten erlernt werden. Inaktive Kameraden leveln übrigens CPU-gesteuert mit - zwar nicht so schnell wie die aktiven Helden, aber immerhin. Etwas mickrig im Vergleich mit ähnlichen Spielen sind die Ausstattungsmöglichkeiten der Charaktere. Gerade mal Handschuhe, Panzerung und Gürtel darf man für seine Mutanten-Party aussuchen und anlegen.
Während das Gameplay über weite Strecken unverändert geblieben ist, wurde die Grafik ordentlich überarbeitet. Vor allem Levels und Charaktere sind detaillierter als im Vorgänger und die Mutantenkräfte sehen teilweise richtig gut aus. Leider hat es Entwickler Raven Software nicht ganz geschafft, für eine durchweg flüssige Darstellung zu sorgen, was sich aber glücklicherweise nur selten störend auf das Gameplay auswirkt.
