Wanted: Weapons of Fate-Test: Was taugt die Filmumsetzung?

Test Alexander Frank

Wanted: Weapons of Fate-Test: "Einst war ich wie du", sinniert der Protagonist von Wanted, "ein Loser, der den ganzen Tag Videospiele zockte und sein Leben verschwendete."

Wanted: Weapons of Fate (2) Quelle: Videogameszone.de Wanted: Weapons of Fate (2) Mit solchen Sprüchen begrüßt der Held Wesley Gibson den Spieler zu Beginn von Wanted: Weapons of Fate. Wesley ist ein Killer - ein ziemlich guter sogar. Aber das wissen die Kenner der Filmvorlage bereits. Wanted vertieft deren Handlung um einen Büroangestellten, der plötzlich zu einem Auftragsmörder wird. Wer den Streifen aber (noch) nicht gesehen hat, wird sich die ganze Zeit wundern, warum der Protagonist alle paar Sekunden einen Widersacher ins digitale Jenseits schickt. Die Hintergrundgeschichte des Spiels beschränkt sich nämlich auf Anweisungen à la "Mach alle Gegner platt." Und das macht ihr entweder in Wesleys oder aber in dessen Vaters Haut. Stumpf, aber eine Zeit lang spaßig.

Wanted: Weapons of Fate-Test: Was taugt die Filmumsetzung? Quelle: PC Games

Guten Flug!
Wanted: Weapons of Fate (3) Quelle: Videogameszone.de Wanted: Weapons of Fate (3) Am besten beschreiben wir euch eine typische Spielsituation: Wesleys Vater befindet sich an Bord eines Flugzeugs. Sämtliche Passagiere verweilen angeschnallt an ihren Plätzen - tot. Nur ein paar Dutzend Anhänger der feindlich gesinnten Bruderschaft rennen bewaffnet durch die zwei Stockwerke der Maschine. Wir - oder besser: der Held (gesteuert aus der Verfolgerperspektive) - ducken uns mit gezückter Waffe hinter einer Sitzreihe. Die Feinde bemerken uns noch nicht. Anschließend lehnen wir uns in den Gang, visieren einen Widersacher an und verpassen ihm eine Kugel. Er sinkt schreiend zu Boden. Die restlichen Gegner schlagen sofort Alarm und eröffnen das Feuer in unsere Richtung. Einige Projektile treffen uns, der Bildschirm färbt sich grau. Augenblicklich ducken wir uns erneut hinter die Sitzreihe und warten einige Sekunden lang ab, bis sich unsere Gesundheit regeneriert.
Wanted: Weapons of Fate (1) Quelle: Videogameszone.de Wanted: Weapons of Fate (1) Anschließend lehnen wir uns erneut in den Gang und knallen zielsicher einen weiteren Feind ab. Oben rechts am Bildschirm leuchtet eine Anzeige auf. Aha! Das sind doch diese Adrenalinpunkte, mit denen wir besonders spektakuläre Angriffe ausführen können! Eine Sekunde später visiert der Protagonist einen vorne im Gang hinter einer Kiste hockenden Widersacher an. Bei einem direkten Beschuss wäre der Kerl nicht zu treffen. Aber mit einem Adrenalinpunkt können wir die nächste Kugel "um die Ecke" abfeuern, sodass sie auf einer gebogenen Bahn um die Kiste fliegt und so den Kerl letztendlich erwischt. Das machen wir auch. Als unser Schuss ertönt, folgt die Kamera in Zeitlupe dem Projektil - bis sich dieses in den Feind bohrt und ihn auf der Stelle ausschaltet.

Wanted: Weapons of Fate-Test: Was taugt die Filmumsetzung?

... Dank solcher Szenen ist Wanted kein Spiel für Kinder, Großeltern, schwangere Frauen oder andere zarte Gemüter! Deshalb musste sich die deutsche Version auch in einigen Punkten der hiesigen Gesetzgebung beugen, um überhaupt eine Alterseinstufung zu erhalten. Über die Unterschiede zum Original klären wir euch im entsprechenden Infokas­ten (siehe unten) auf.

  1. Seite 1 Wanted: Weapons of Fate-Test: Fade Filmumsetzung
  2. Seite 2 Wanted: Weapons of Fate-Test: Fazit und Wertung
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 08/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk