Die Gegner verbünden sich gerne gegen Sie.
Wer sich als Wrestling-Fan ein Spiel des Kultsports zulegen will, achtet dabei sicherlich auf eine offizielle WWE-Lizenz. Ob eine solche Lizenz aber auch die Verkaufszahlen eines Spieles wie Crush Hour nach oben treiben kann, ist fraglich. Am Steuer schwer bewaffneter Wagens ballern Sie in der Haut eines Wrestlingstars alles über den Haufen, was Ihnen in den Weg kommt - vornehmlich die ebenfalls bis an die Zähne bewaffneten Gegner. Das passiert in so "lustigen" Spielmodi wie Deathmatch, wo einfach alles zerstört werden muss, Lumberjack, wo Sie als Erster eine gewisse Anzahl an Wegpunkten abfahren müssen oder Hardcore-Arena, wo Sie 30 Sekunden lang überleben müssen. Insgesamt 13 verschiedene Arenen mit unterschiedlichen Siegbedingungen gibt es. Das ist eine stattliche Zahl, aber was bringt das, wenn fast alle Matches gleich ablaufen und nur wenig Spaß machen? Gegen Twisted Metal zieht der Titel also ganz klar den Kürzeren. Auch audiovisuell kann Crush Hour den Car-Combat-König nicht übertrumpfen. Besonders die nervigen Sprüche der Kommentatoren und Wrestler schalten selbst hartgesottene WWE-Fans nach zehn Minuten auf lautlos. Was bei The Rock gerade am Köcheln ist, interessiert uns nämlich schon lange nicht mehr.
