Die Computec Games Group kümmert sich darum, dass ihr perfekt informiert seid. Wir zeigen euch, wer dahinter steckt.
Quelle: Computec Media
Manfred Reichl, Redakteur bei X3.
Name?
Manfred Patrick Reichl
Dein Stammheft?
X3
Deine Lieblingsplattform?
Xbox 360
Dein Lieblingsgenre?
Survival-Horror
Deine Lieblingsspiele?
Resident Evil-Serie, Halo-Serie, Grand Theft Auto-Serie
Deine Lieblingsfilme?
Dawn of the Dead (Das Original), Der Weiße Hai, Sieben
Dein Musikgeschmack?
Die Perlen der 70er und 80er Jahre
Seit wann spielst du?
1982
Seit wann bist du bei Computec?
01.10.2002
Was war dein bisher einschlägigstes Erlebnis in der Spielebranche?
Es geschah im Frühjahr 2007. Damals hatten wir beim OXM (Das Offizielle Xbox-Magazin) die Madden Challenge mit unserer Berichterstattung begleitet. Dabei handelte es sich um ein Turnier der besten NFL Madden-Spieler. Das große Finale sollte in Honolulu auf Hawaii stattfinden und auch ein deutscher Teilnehmer hatte sich qualifiziert. EA spendierte uns den Flug und das Hotel und ich Glücklicher durfte mit auf das Inselparadies reisen, um über das Abschneiden des deutschen Zockers zu berichten. Aus dem vermeintlichen Traum-Aufenthalt wurde jedoch ein Horror-Trip für mich.
Der Ablauf in komprimierter Form:
Tag 1
Anreise - Gesamtdauer 24 Stunden
Anstrengend, aber ich war ja noch fit. Zwischendurch hatte ich drei Stunden Aufenthalt in einem hochklimatisierten (also arschkalten) Bereich des Flughafens von Los Angeles.
Tag 2
Diverse Termine rund um die Madden Challegne
Während meiner Termine auf Hawaii "durfte" ich mich immer wieder in Räumen mit Temperaturen nahe des gefühlten Gefrierpunktes aufhalten. Die Amis und ihre Klimaanlagen, ich werde es nie verstehen.
Tag 3
Zur freien Verfügung
Der Klimaanlagen-Wahnsinn des Vortages forderte ein Opfer: mich! Meinen freien Tag in Hawaii verbrachte ich daher im Hotelzimmer. Mit Fieber und Schüttelfrost! Gott sei Dank hatte ich auf meine Frau gehört und schwerstes Medikamentengeschütz im Gepäck. Zwischenzeitlich verlasse ich im Fieberwahn dennoch das Hotel am einen Ende der Stadt, um zu Fuß (Taxi war teuer und ich wollte dem Verlag Reisekosten sparen!) ins andere der Stadt zu wanken, um mir etwas Günstiges zu beißen und vor allem um Unmengen an Flüßigkeit (bei Erkältungen von Vorteil!) zu organisieren. 45 Minuten Fußmarsch mit Fieber sind kein Spaß! Vor allem dann nicht, wenn man sich auf dem Rückweg im Medikamentenrausch verläuft und zwei Stunden braucht. Im Hotel essen kam deswegen nicht in Frage, da EA nur die Übernachtung bezahlt hatte und mich im Nobel-Hotel wahrscheinlich schon ein trockenes Brot in den Ruin getrieben hätte. Mit der Spesenabrechnung hätte ich garantiert einen Verlust gemacht.
Tag 4
Besuch des Pro-Bowl-All-Star-Spiel im Honolulu Stadium
Am dritten Tag war der Besuch des NFL-Pro-Bowl-Spiels geplant. Leider hatte der zuständige Vertreter der NFL kein Ticket für mich reserviert. Er wollte versuchen, noch eines für mich aufzutreiben und mir bis 8.00 Uhr morgens des gleichen Tages Bescheid geben, ob seine Bemühungen von Erfolg gekrönt waren. Sein Anruf blieb aus und ich beschloss, mich einen weiteren Tag im Hotelzimmer auszukurieren. Um 9.15 Uhr klingelt das Telefon und ich erhalte die "freudige" Nachricht, dass ich doch noch mit darf. Der Haken: Der Bus fährt schon um 9.30 Uhr. Ungewaschen, verschwitzt, fiebrig sitze ich jedoch brav um 9.30 Uhr im Bus ... bemerke aber noch nicht, dass ich in der Eile ein wichtiges Accessoire vergessen habe! Um 11.00 Uhr treffen wir am Stadion ein und bis 15.00 Uhr vertreiben wir uns die Zeit mit BBQ ... an der prallen Sonne!!! Und meine extra eingepackte Baseball-Kappe langweilt sich im Hotelzimmer. Das Ende vom Lied: Mit hochrotem Kopf kehre ich abends um 21.00 Uhr wieder zurück.
Tag 5
Abreise
Ich habe immer noch eine schwere Erkältung. Ich huste. Ich nieße. Ich rotze. Zudem spannt die Haut in meinem Gesicht. Ich bin rot wie eine Ampel. Mir ist speiübel. Ich habe Durchfall. ICH HABE JETZT AUCH NOCH EINEN VERDAMMTEN SONNENSTICH!!! Den Rückflug von Honolulu nach Los Angeles nehme ich in Trance wahr. Wieder drei Stunden Aufenthalt in L.A., bevor es nach München weiter geht. Ich zwinge mich dazu, etwas zu essen. Die Investition bei Burger King erweist sich jedoch als komplette Fehlinvestition, die im Handumdrehen in der Flughafentoilette landet, auf der ich zwei der drei Stunden verbringe. Auf dem Rückflug nach München habe ich dann Gott sei Dank vier Sitze der mittleren Sitzreihe für mich und schlafe zehn Stunden durch ohne auch nur ein einziges Mal aufzuwachen, zu essen oder zu trinken. Wie ich danach die zwei Stunden Rückfahrt am Steuer meines Autos überstehen konnte, ohne von der Polizei angehalten zu werden, ist mir heute noch ein Rätsel.
Im Nachhinein kann ich damit nun zwar behaupten, dass ich schon auf Hawaii war, allerdings schauen mich die meisten Leute immer ziemlich verdutzt an, wenn ich bei den Stichworten "Hawaii" und "Honolulu" zusammenzucke.
Welches Spiel hat bei dir am meisten Eindruck hinterlassen und warum?
Der indizierte zweite Teil einer bekannten Survival-Horror-Serie. Warum, darf ich nicht sagen, denn das könnte man als Werbung auslegen. ;)
In diesem Artikel
- Seite 1 Einleitung
- Seite 2 Thomas Eder
- Seite 3 Manfred Reichl
- Seite 4 Alexander Frank
- Seite 5 Sebastian Stange
- Seite 6 Stefan Weiß
- Seite 7 Christoph Peter Schuster
- Seite 8 Jürgen Krauß
- Seite 9 Petra Fröhlich
- Seite 10 David Martin
- Seite 11 Christoph Kraus
- Seite 12 Dominik Schmitt
- Seite 13 Marc Brehme
- Seite 14 Maik Koch
- Seite 15 Christian Schlütter
- Seite 16 Andreas Bertits
- Seite 17 Wolfgang Fischer
- Seite 18 Thomas Weiß
- Seite 19 Stefanie Schetter
- Seite 20 Lukasz Ciszewski
- Seite 21 Thomas Wilke
- Seite 22 Toni Opl
- Seite 23 Sebastian Thöing
- Seite 24 Horst Heindl
- Seite 25 Felix Schütz
- Seite 26 Christian Gürnth
- Seite 27 Sebastian Weber
- Seite 28 Thorsten Küchler
- Seite 29 Robert Horn
- Seite 30 Udo Crnjak
- Seite 31 Bildergalerie
- Seite 1 Einleitung
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- Seite 3 Manfred Reichl
- Seite 4 Alexander Frank
- Seite 5 Sebastian Stange
- Seite 6 Stefan Weiß
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- Seite 9 Petra Fröhlich
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