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Trine 4 angespielt: E3-Vorschau mit Hand-On-Eindrücken - so spielt sich das Abenteuer

Knapp vier Jahre nach dem dritten Teil kehren die Helden Amadeus, Pontius und Zoya wieder zurück und begeben sich in Trine 4 auf die Suche nach Prinz Selius. Alleine oder gemeinsam mit Freunden prügelt und knobelt ihr euch in dem Side-Scroller von Level zu Level und könnt dabei jederzeit zwischen den drei Helden wechseln.
Philipp Sattler
Trine 4 angespielt - Screenshots zur E3-Vorschau des kommenden Abenteuers. (2) Quelle: Modus Games

Die Trine-Reihe gehört auf dem umkämpften Markt der Side-Scroller zu den bekannteren Marken. Wir haben uns auf der diesjährigen E3 die Zeit genommen, um einige Runden in den jüngsten Ableger Trine 4 (jetzt kaufen 23,80 € / 5,09 € ) reinzuspielen und zu schauen, ob er ein würdiger Nachfolger der Reihe ist. Optisch hat sich kaum etwas zum Vorgänger geändert - die Entwickler von Frozenbyte bleiben dem Stil der ersten drei Teile treu und haben lediglich an einigen Stellen die Grafik noch etwas hochpoliert. Dadurch sieht Trine 4 noch ein wenig verspielter aus und die Charaktere wirken noch knuffiger. Und auch bei der musikalischen Untermalung wurde noch ein Zacken zugelegt - sie wirkt nun noch passender zur Umgebung als es in Trine 3 der Fall war.

Koop-Spaß auf der Couch

Die Geschichte von Trine 4 ist recht schnell erzählt. Prinz Selius hat Alpträume, die dank seiner Macht eine Gefahr für die Wirklichkeit darstellen. Also machen sich unsere Protagonisten Amadeus, Pontius und Zoya auf den Weg, den Prinz zu finden und ihn von seinen Qualen zu befreien. Wie auch im Vorgänger könnt ihr permanent zwischen den drei Heldin hin und her wechseln, was den Knobelspielen und Kämpfen etwas mehr taktische Tiefe verleiht, als das in den meisten Side-Scroller der Fall ist. Und auch der Koop-Modus ist wieder mit von der Partie. Diesmal allerdings für vier Spieler. Das bedeutet gleichzeitig, dass Helden mehrfach vertreten sein können. Ihr habt die freie Wahl und könnt sogar mit vier Zoyas in die Schlacht ziehen - sofern ihr das wollt.

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Knackige Rätsel und neue Fähigkeiten

Im Gegensatz zu vielen anderen Side-Scroller sind die Rätsel in Trine 4 zwar nicht schwerer, aber etwas komplexer. Denn ihr habt für die Lösung stets die Fähigkeiten von drei verschiedenen Helden zu Hand. Dadurch lassen sich einige spannende Kombinationen kreieren, die über standardmäßiges "Hier was kaputt schlagen und dort was anklicken" hinausgehen. Wirklich schwer wird Trine 4 dadurch aber nicht. Einzig die Bosskämpfe haben es teils richtig in sich. Mehrfaches Sterben wird keine Seltenheit sein. Dank Speicherpunkte direkt vor den Kämpfen ist das aber nicht weiter schlimm.

Meinung
  • Avatar Philipp Sattler Brand / Editorial Director „Nett gemachter Side-Scroller, mehr aber nicht." Trine 4 ist ein solider bis guter Side-Scroller – da gibt es wenig dran zu rütteln. Wer mit dem Genre was anfangen kann, der wird im vierten Teil der Serie seinen Spaß haben. Wer hingegen kein Fan dieser Spielart ist, der wird es auch durch Trine 4 nicht werden. Zumal der angepeilte Preis von knapp 30 Euro (35 Euro für die Switch) ziemlich hoch ausfällt für die überschaubare Menge an Leveln, von denen aktuell rund 20 bis 30 geplant sind.

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