SPEICHERPLATZ Im Dachboden steht viel unnützes Zeug herum, an dem das Rennen vorbeigeht.
Die Flagge fällt, Motoren heulen auf, los geht"s! Mit Karacho geht es am Kühlschrank rechts, quer über den Billardtisch in den Luftschacht hinein. Tja, die Größenverhältnisse sind halt doch etwas ungewöhnlich im Toy Story Racer. Das ist aber auch schon das einzige Ungewöhnliche. Ansonsten präsentiert sich das Spiel als recht konventioneller und dennoch guter Funracer. Insgesamt gibt es 30 Strecken, auf denen Sie sich am Steuer eines Spielzeugautos mit den Figuren aus den Toy Story-Filmen messen können. Zwei Arten von Autorennen gibt es dabei. Einmal geht es darum, wer in klassischen Rundenrennen erster wird. Die andere Variante spielt sich in geschlossenen Arenen ab. Hier ist das Ziel, die Autos der Gegner fahruntauglich zu machen. In beiden Spielarten stehen jede Menge Waffen zur Verfügung, um Gegner zu behindern. Sie können etwa mit Raketen schießen, mit Schafen nach hinten werfen oder mit Billardkugeln nach vorne. Nichts Neues also, dafür aber wirklich ansprechend gemacht. Die Rennautos sind sehr schnell, die computergesteuerten Gegner relativ intelligent, die Steuerung einfach und effektiv. Auch die Rennstrecken selbst heben Toy Story Racer weit über den Durchschnitt. In den Wohnhäusern, Einkaufszentren oder Vergnügungshallen wirkt die bunte Einrichtung riesig im Vergleich zu den Spielzeugfahrern. Die ganzen herumstehenden Möbel, Spielautomaten und Geräte bieten dann hervorragende Hindernisse, so dass die Kurse nicht nur optisch sehr abwechslungsreich gestaltet sind.
