Torchlight für Xbox 360 im Test - Ab sofort als Download erhältlich

Test Felix Schütz

Mit Torchlight erwartet Xbox-360-Spieler ein deftiges Hack'n'Slay in bester Diablo-Tradition. Im Test lest ihr, ob sich der Download von Torchlight für die Xbox 360 lohnt.

Torchlight im Test für Xbox 360: Wer deftige Hack'n'Slay-Rollenspiele liebt, musste bislang neidisch ins PC-Lager rüberschielen. Tolle Spiele gibt es da, allen voran das zeitlose Diablo 2, das bis heute zurecht als Genre-Maßstab gilt, oder das grafisch toll gemachte Titan Quest. Auf Konsolen hingegen gab es seit dem uralten Baldur's Gate: Dark Alliance (2001) kaum ein Spiel, das sich mit solchen Größen messen könnte - das mäßige Sacred 2 ziehen wir hier besser gar nicht erst in Erwägung.

Eben da kommt Torchlight gerade recht: Der Überraschungshit von 2009, von den Diablo-Erfindern entwickelt und mit reichlich Awards bedacht, schafft endlich den Sprung auf die Xbox 360! Im Test überprüfen wir, ob die XBLA-Umsetzung auch mit dem Gamepad so viel Spaß macht wie das klicklastige Original.

Story und Inszenierung: Darum geht's in Torchlight
Die Handlung von Torchlight ist klischeehaft und ziemlich belanglos. Die Handlung von Torchlight ist klischeehaft und ziemlich belanglos. Die Handlung von Torchlight ist klischeehaft und ziemlich belanglos. Sie beginnt in einem kleinen, ruhigen Dorf, das über einer riesigen Erz-Mine errichtet wurde. Wenig überraschend: Tief im Bergwerksstollen regt sich eine böse Macht, Monster bedrohen die Dorfbewohner - und da tritt natürlich der Spieler auf den Plan, dessen Aufgabe es nun ist, 35 Stockwerke der Mine zu erforschen und dabei alles niederzudreschen, was einen Lebensbalken hat. Hin und wieder schütteln die Entwickler dabei auch mal einen vertonten Dialog aus dem Ärmel, doch wer aufwendige Skript-Sequenzen, spannende Wendungen oder gar aufwendige Cutscenes erwartet, wird enttäuscht. Doch der Verzicht auf eine toll inszenierte Story hat auch ein Gutes, denn die Entwickler konnten sich so voll und ganz auf das konzentrieren, was wirklich zählt: das Gameplay.

Die Sucht nach Erfahrungspunkten
In Torchlight ist man ständig damit beschäftigt, seinen Helden zu verbessern: 100 Charakter- und 55 Ruhmlevel lang kämpft man sich durch Monsterhorden, sieht dabei zufrieden dem Erfahrungspunktebalken beim Wachsen zu, verteilt nach einem Levelaufstieg Punkte in neue Fähigkeiten. Das macht von der ersten Minute an Spaß und motiviert bis zum Schluss, man merkt dem Spiel hier deutlich seine Diablo-Wurzeln an - ein größeres Kompliment könnte man ihm kaum machen.
Aus drei Charakterklassen darf der Spieler zu Beginn wählen, Zerstörer (Nahkämpfer), Alchemist (Magier) und Bezwinger (Fernkämpfer) stehen zur Wahl. Jede Klasse entwickelt man in verschiedene Richtungen weiter, das geschieht ganz einfach über die Wahl der Talente - der Alchemist kann sich etwa auf das Ballern magischer Geschosse konzentrieren, oder aber er ruft sich Dienerkreaturen zur Hilfe und spielt sich dadurch eher wie eine typische Pet-Klasse. Sehr löblich: Wer mag, darf alle Talentpunkte auch gegen eine kleine Gebühr umverteilen und so verschiedene Spielweisen austesten. Das lädt zum Experimentieren ein.

Die Items in Torchlight: Beute satt!
Eines der motivierendsten Spielelemente von Torchlight ist sein Beute-System. Eines der motivierendsten Spielelemente von Torchlight ist sein Beute-System. Eines der motivierendsten Spielelemente von Torchlight ist natürlich sein Beute-System. Monster hinterlassen Unmengen an Gegenständen: Äxte, Schilde, Ringe, Amullete, Stiefel, sogar Schusswaffen, all das gibt es in Hülle und Fülle. Hinzu kommen besonders seltene, epische Gegenstände, Rüstungssets und Items mit Sockelfassungen, in die sich Edelsteine einsetzen lassen, um so die Eigenschaften des Fundstücks zu verbessern. Überschüssige Items verkauft man beim Händler gegen Gold, das man dann beispielsweise bei einem Zauberer ausgeben darf, der einem dafür einen Gegenstand mit neuen magischen Effekten belegt. Bei einer so üppigen Auswahl an Möglichkeiten bleibt die Entwicklung des Helden lange Zeit motivierend. Kein Vergleich mit spielerischen Leichtgewichten wie Deathspank!

Bildergalerie

  1. Seite 1 Torchlight für Xbox 360 im Test: Die Sucht nach Erfahrungspunkten
  2. Seite 2 Torchlight für Xbox 360 im Test: Gut umgesetzte Steuerung; ordentlicher Umfang
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