The Last of Us im Test: Mit dem neuen Action-Abenteuer erscheint eines der letzten Highlights für PlayStation 3. Im Test erfahrt ihr, wie sich der Überlebenskampf von Joel und Ellie spielt, was The Last of Us mit Filmen wie I am Legend gemeinsam hat - und welche Ungereimtheiten sich eingeschlichen haben.
The Last of Us im Test - Das hat uns nicht gefallen
Die KI
Ja, wir haben auf der ersten Seite geschrieben, dass die KI einen soliden Job verrichtet. Das stimmt auch so. Dennoch zählen eine Handvoll Aussetzer und kleinere Bugs zu den einzigen wirklichen Kritikpunkten, die uns bei The Last of Us einfallen. Beispielsweise kann es vorkommen, dass ein eigentlich blinder Clicker euch hinter einer Kiste bemerkt, obwohl ihr keinerlei Geräusche gemacht habt. Oder aber ihr schleicht durch die Gegend und euer KI-Begleiter läuft unbeachtet im Sichtfeld eines Gegners umher. Oder ein feindlicher Sniper erspäht euch durch einen Fensterschlitz, obwohl er vor ein paar Sekunden noch einen komplett anderen Abschnitt des Levels unter Beschuss genommen hat und euch somit noch gar nicht bemerkt haben kann. An einer Stelle warpte gar ein Feind aus dem Nichts in unseren Rücken – ärgerlich. Derlei Szenen ließen sich bei unserem Testdurchlauf allerdings locker an einer Hand abzählen, weswegen sie die großartige Atmosphäre nicht wirklich trüben.
Die wenigen Längen
Uns hat es nicht wirklich gestört, da uns die Spielwelt in ihren Bann gezogen hat, aber im letzten Spieldrittel durchwandert ihr das ein oder andere Mutanten-verseuchte Areal (zu viel). Wer an dieser Stelle ein Feuerwerk an Abwechslung erwartet, könnte über die ein oder andere Länge stöhnen. Uns persönlich ist das aber lieber, als nach fünf Stunden den Abspann zu sehen.
Übrigens: Erste hilfreiche Tipps und Tricks zu Crafting, Schleichen und Sammel-Aufgabe in The Last of Us findet ihr im verlinkten Artikel.
