Per Splitscreen dürfen zwei Spieler gleichzeitig ran.
Es gibt Arcade-Spiele, deren Umsetzungen auf eine Heim-Konsole einfach keinen Sinn machen. The King of Route 66 ist eines dieser Spiele. Nur durch die fulminante Fahrkabine, die tolle Hydraulikunterstützung und die riesigen Bildschirme kam in der Spielhalle richtiges Trucker-Feeling auf. Daheim fehlt dies natürlich alles, und was übrig bleibt, ist ein langweiliges und technisch mittelprächtiges Pseudo-rennspiel. In dem Storymodus müssen Sie mit Ihrem Truck über 16 Strecken entlang der Route 66 fahren und entweder vor Ablauf des Zeitlimits oder vor einem der direkten Kontrahenten ins Ziel kommen.
Minutenrennen
Die Levels sind dabei viel zu kurz ausgefallen und dauern in der Regel nur zwischen ein und zwei Minuten, was kaum Spielspaß aufkommen lässt. Außerdem ist das Streckendesign nach dem altbekannten Try&Error-Prinzip aufgebaut. Nur wenn Sie die gut versteckten Abkürzungen herausfinden, haben Sie überhaupt eine Chance zu gewinnen. Im Spielmodus "Queen of Route 66" müssen Sie unterdessen mehrere simple Minispielchen erfüllen, die kaum Spieltiefe bieten. Wenigstens motiviert hier die Möglichkeit, sein Gefährt in der Werkstatt zu tunen und somit auch schneller zu machen. Auch die restlichen Spielmodi, darunter ein auf drei Strecken begrenzter Splitscreen-Multiplayer, sorgen nur für kurzen Spielspaß. Die technische Umsetzung mit ihren langen Ladezeiten, den schwachen Texturen und der schwankenden Framerate ist allenfalls Durchschnitt.
