Während der Missionen wird Hulk von Helikoptern, Kampfrobotern,
Panzern und Bodensoldaten attackiert.
Comic-Fans und Freunde alter TV-Serien haben allen Grund zur Freude, denn im neuesten Hulk-Teil können sie sich so richtig austoben. In der Rolle von Hulk alias Dr. Bruce Banner liegt es an Ihnen, die Welt vor den düsteren Machenschaften des Mutanten Abomination zu retten. Nachdem die Hulk-Titel der Vergangenheit qualitativ lediglich mittelmäßig und damit schlechter als andere Comic--Umsetzungen wie Spider-Man waren, legten sich die Entwickler gewaltig ins Zeug, um dem grünen Riesen endlich ein angemessenes Spiel zu verpassen.
Brachiale Zerstörungsorgie
Zu den Spezialitäten Hulks gehört - wie der Titel bereits verrät - die Zerstörung. Dabei kann der Spieler nahezu jedes Objekt in der gigantischen Stadt in Schutt und Asche legen oder sogar als Waffe verwenden. Autos zerrupft der Gigant und benutzt sie als blecherne Boxhandschuhe oder schleudert sie gen Himmel, um Helikopter auf die unsanfte Art landen zu lassen.
Selbst Gebäude sind vor ihm nicht sicher. Bereits Hulks Standardattacken und -fähigkeiten sind erstaunlich. Das Move-Repertoire kann durch Punkte erweitert werden, die man in den Missionen erhalten hat. Der aufgedunsene Mutant kann an Wänden hinauflaufen, im Tony-Hawk-Stil Wallrides ausführen und große Distanzen mit gewaltigen Sprüngen überbrücken.
Der Großteil des Spiels findet in einer Großstadt oder einer Einöde namens Badlands statt. Hulks Versteck, eine alte Kirche, dient lediglich als Einkaufsgelegenheit für Upgrades und als ruhiges Plätzchen zum Verschnaufen zwischen den Aufgaben. Letztere sind übrigens recht abwechslungsreich: Der Spieler muss Objekte sammeln und zur Kirche bringen, Gebäude beschützen, Objekte zerstören oder Rennen austragen. Spektakuläre Bosskämpfe bringen den Spieler immer wieder zum Staunen und Grübeln, da hier auch Taktik und nicht nur reine Action gefragt ist.
Mittelprächtige Optik
Grafisch ist Vivendis Hulk-Spiel leider nur Mittelmaß - schlichte Texturen und häufige Clipping-Fehler vor allem bei Kämpfen trüben den Spaß doch ein wenig. Dennoch ist die Zerstörungsorgie technisch beeindruckend, wenn man bedenkt, dass es fast nichts gibt, was man nicht beschädigen kann. Die Steuerung ist gut, aber leider nicht perfekt.
Im Eifer des Gefechts kann es bei zu viel Action und Explosionen passieren, dass der Spieler den Überblick verliert. Trotz dieser kleinen Mängel garantiert Ultimate De-struction eine Menge Spielspaß und ist somit nicht nur für Fans der Serie empfehlenswert.
