Gut, aber nicht perfekt
Manche Fahrzeuge, etwa dieser Alfa Romeo, können erst nach bestimmten Rennerfolgen erworben werden.
BILD: XBOX-ZONE
Und damit wären wir bei der Kritik: Aufgrund der riesigen Umgebung kommt es hin und wieder zu Streaming-Rucklern, sodass Framerate-Fetischisten mit dem Titel nicht glücklich werden. Und generell ist der Titel trotz der vielen authentischen Fahrzeuge gar nicht mal so realistisch, wie man denken sollte. Ein Schadensmodell etwa gibt es nur für den "normalen" Verkehr auf der Insel, die eigentlichen Rennwagen bleiben selbst nach Frontalcrashs bei hohem Tempo noch makellos - wenn Sie bei einer Herausforderung darauf achten müssen, den Wagen nicht zu sehr zu beschädigen, so wird der Schaden lediglich als schrumpfender Energiebalken eingeblendet. Und auch wenn ein getunter Ferrari Enzo mit 858 PS trotz allem erst beherrscht werden will, gestaltet sich das Fahrverhalten grundsätzlich relativ einfach.
Bis auf drei Tuning-Kits, Lackfarbe und die Art der Felgen können Sie Ihre Fahrzeuge zudem nicht weiter individualisieren - da hilft es wenig, dass Sie im Gegenzug das Äußere Ihrer Spielfigur in vielen Details verändern und in zahlreichen Boutiquen auf der Insel auch noch die Klamotten Ihrer Wahl erwerben können. Letztere gibt es übrigens nur gegen Coupons, die Sie von so genannten "Supermodels" erhalten, die Sie quer über die Insel kutschieren sollen - natürlich innerhalb des Zeitlimits und ohne die Damen mit allzu waghalsigen Fahrmanövern nervös zu machen. Warum die Mädels fast alle mehr oder weniger gleich aussehen, wird wohl auf immer das Geheimnis der Hawaiianer bleiben.
