Der Wärter ist auf den schleichenden Taz aufmerksam geworden.
Wer ist eigentlich wilder, der Tasmanische Tiger oder der Tasmanische Teufel? Geht es nach den Jump&Runs, lautet die Antwort eindeutig: der Teufel. Taz aus der Welt der Warner-Brothers-Cartoons wirbelt, beißt, rülpst und springt durch zwölf große Umgebungen. In jedem Level hat er verschiedene Aufgaben. Die vorrangige dabei ist, sieben "Wanted"-Poster zu zerstören, die Yosemite Sam aufgehängt hat. Sonst geht es noch darum, möglichst viel zu zerstören oder Sandwiches zu essen. Das Schöne dabei: Es ist kein bestimmter Weg vorgegeben, die Aufgaben können in beliebiger Reihenfolge gelöst werden. Positiv stechen außerdem die abgedrehten Animationen und die lustigen Fortbewegungsmittel ins Auge. Da kann sich Taz von Kanonen schießen lassen oder auf Bohnermaschinen reiten. Negativ ist die teilweise frustrierende Steuerung zu verbuchen: Die verhält sich oft so ungenau, dass man abstürzt und in tiefe Abgründe fällt. Grafisch herrscht außer bei Taz selbst eher Mittelmaß vor. Die Umgebungen sind etwas platt und wirken manchmal wie mit dem Buntstift ausgemalt. Lustige Zweispielervariationen machen aber wieder Punkte gut.
