Dircj Einkreisen der Hühner regnet es in diesem Minispiel Eier vom Himmel.
Als hätte Tak in seinen bisherigen Game-Cube-Abenteuern nicht schon genug Eigeninitiative gezeigt: Im dreidimensionalen DS-Ableger bekommt der Schamane mit den magischen Fähigkeiten einen schlagkräftigen Partner an die Seite gestellt: Willkommen im Team, Lok!
Ein Fall für zwei
Wie es sich für ein eingespieltes Zweiergespann gehört, ergänzen sich Tak und Lok prima: Tak besticht durch seine Juju-Kräfte, mit denen er sich beispielsweise heilen kann oder für kurze Zeit an zusätzlichem Tempo gewinnt. Lok ist dagegen in erster Linie für grobe Sachen zuständig: Dazu gehören das Erklimmen von steilen Felswänden und das Verdreschen übermächtiger Gegner.
Leider scheint Lok keinen Schwimmkurs belegt zu haben: Wenn ihr mit ihm ins Wasser hüpft, werdet ihr wieder am Ufer abgesetzt und müsst den Weg mit Tak bestreiten. Hin und wieder nehmen die Helden am Steuer antiquierter Rennwagen Platz. Leider will bei diesen (glücklicherweise seltenen) Abschnitten aufgrund der bockigen Steuerung kaum Spaß aufkommen.
Gelungen in den Spielverlauf integriert wurden dagegen die Minispiele, in denen Touchscreen und Mikro gut genutzt werden. Am Ende reicht es trotzdem nur zum Durchschnittshüpfer: Das Hauptabenteuer spielt sich zu belanglos und die mittelgroßen Welten ziehen nur bedingt in ihren Bann.
Zudem scheint die Suche nach allen Kristallen nicht besonders ausgereift: Bei den zahlreichen Gegenständen, die ihr sammelt könnt, wisst ihr häufig nicht, welchen Zweck sie eigentlich erfüllen. Trotzdem: Wer auf der Suche nach einem technisch ausgereiften 3D-Hopser mit solidem Gameplay ist, darf sich auf dem kleinen DS gerne auf große Juju-Jagd begeben.
