Sword of the Samurai

Test Uwe Hönig

Die beiden Leisten am unteren Bildschirmrand zeigen die aktuell gewählte 'Form' an. Die beiden Leisten am unteren Bildschirmrand zeigen die aktuell gewählte "Form" an. Einst standen die stolzen Samurai im fernen Japan an der Spitze der sozialen Hierarchie und genossen viele Privilegien. Allerdings wurde von ihnen erwartet, ein gutes Vorbild für die übrigen Bürger zu sein und nach dem Bushido zu leben - dem Weg des Kriegers. Die wichtigsten Prinzipien eines Samurai waren uneingeschränkte Loyalität zu seinem Meister, strenge Selbstdisziplin und edelmütiges, furchtloses Verhalten. Nach der Meiji-Restauration 1868 verschwand die soziale Klasse der Samurai und das Japan von einst wandelte sich zu einer hochtechnisierten Kultur. Trotzdem gibt es auch heute noch im Land des Lächelns viele Anhänger der alten Traditionen, was die regelmäßige Versoftung der Thematik beweist. Auch Ubi Softs Sword of the Samurai bedient sich uralter japanischer Überlieferungen und wartet mit feinster virtueller Schwertkampfkunst auf. Dabei dürfen Sie sich im "Bushido-Quest-Modus" einen eigenen Kämpfer erstellen und in einem japanischen Provinznest auf die Jagd nach Ruhm und Ehre gehen. Beginnen sollten Sie aber unbedingt mit ein paar Trainingseinheiten in einem der ortsansässigen Dojos, denn nur so werden Sie lernen, die ausgefeilten Angriffs- und Deckungstechniken zu beherrschen. Dies ist nämlich auch die Besonderheit des Spiels: Das Kampfsystem orientiert sich an realen Stilen und Sie können Ihre Katana-Künste so weit perfektionieren, dass schon ein gut getimter Hieb Ihren Gegner das Leben kostet. Wichtig ist das Zusammenspiel zwischen Deckung und Angriff, nur nach einem korrekt parierten Schlag ist ein tödlicher Konter möglich. Weiterhin lassen sich verschiedene Kombos (so genannte Forms) vor dem Kampf editieren und bei Bedarf einsetzten. Ihr Können dürfen Sie anschließend bei verschiedenen Missionen unter Beweis stellen. Im Dorf gibt es nämlich einen "Samurai-Scout", der die Aufträge reicher Edelmänner verteilt. Erfolge werden mit neuen Kampftechniken und einem Fähigkeiten-Upgrade belohnt. Außerdem dürfen Sie an offiziellen und inoffiziellen Turnieren teilnehmen, wenn Ihnen der Sinn danach steht, Ihren Namen bekannt zu machen. Insgesamt ist der grafisch etwas schlichte Titel gut gelungen, was vor allem an dem mächtigen Kampfsystem liegt. Japan-Freaks, Bushido Blade-Anhänger und Schwertkampfkünstler dürfen zuschlagen.

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Wertung zu Sword of the Samurai (PS2)

Wertung:

76 /10

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