Valheim im Ghibli-Stil: Stormforge kombiniert Survival-Gameplay mit einer farbenfrohen Welt und starkem Community-Fokus

Special Vivien Ziermann
Valheim im Ghibli-Stil: Stormforge kombiniert Survival-Gameplay mit einer farbenfrohen Welt und starkem Community-Fokus
Quelle: Roboto Games

Mit Stormforge bekommen Survival-Spieler die Chance, Valheim im Ghibli-Stil zu erleben. Wir durften vorab einen exklusiven Blick auf den Open-World-Survival-Titel werfen und verraten euch, was das Studio alles geplant hat.

Seit Jahren erfreut sich das Survival-Genre anhaltender Beliebtheit. Daher ist es wenig verwunderlich, dass im Laufe der letzten Jahre viele Genre-Vertreter aus dem Boden geschossen sind. Doch kaum ein Survival-Spiel konnte so großen Erfolg ernten und das Genre nachhaltig prägen wie Valheim. Insbesondere keines aus dem Indie-Bereich.

Doch gibt es auch einige Aspekte, die vielen Spielern an Valheim nicht gefallen haben. So konnte das Bausystem beispielsweise ziemlich frickelig sein. Und nach einem Tod erstmal nackt und ohne jegliche Ausrüstung zurück zu seiner Leiche zu laufen, um sich sein Inventar zurückzuholen, hat so manche Spieler sehr viel Zeit und vor allem Nerven gekostet.

Die Entwickler von Roboto Games haben diese Kritikpunkte als Chance gesehen, ihre eigene Vision eines Open-World-Survival-Games umzusetzen. Mit ihrem neuen Spiel Stormforge wollen sie die Stärken von Valheim aufgreifen, es aber für Genre-Einsteiger zugänglicher machen. Dazu gestalten sie die Welt in einem farbenfrohen Design, das stark an die Ghibli-Filme angelehnt ist, und wir haben einen ersten exklusiven Eindruck ins Spiel erhalten.

Dabei wollen sie nicht nur eine einzigartige Welt erschaffen, sondern auch Spieler dazu anhalten, ihre eigenen Impressionen mit der Community zu teilen. Und keine Sorge, wenn ihr ein Freund der kritisierten Features aus Valheim seid, könnt ihr auch durch umfangreiche Spieleinstellungen diese Erfahrung in Stormforge integrieren. Doch dazu später mehr.

Magische Stürme zerstören die Welt von Sorana

Als Sturmerprobter kämpfen wir in der Fantasy-Welt von Sorana um unser Überleben. Allein oder gemeinsam mit bis zu sieben weiteren Spielern müssen wir Ressourcen sammeln, eine Basis errichten und den Gefahren des Landes trotzen. Denn Sorana wird nicht nur von gefährlichen Kreaturen heimgesucht, sondern auch von magischen Stürmen überzogen.

Unsere Aufgabe ist es, die Quelle der Finsternis zu finden, die die Stürme verursacht, und diese auszuschalten. Dafür müssen wir epische Waffen und Rüstungen craften und Soranas viele Inseln nach Schätzen und Geheimnissen der alten Welt durchsuchen. Nur so werden wir der Macht der Stürme trotzen können.

Ein Mann steht mit einem Schwert in der Hand auf einer Lichtung, links ein See Quelle: Roboto Games In der offenen Welt von Sorana können wir verschiedene Biome erkunden.

Sandbox-Survival, wie es im Buch steht

Wie in Survival-Spielen üblich, müssen wir als Erstes Ressourcen sammeln, Werkzeuge und Waffen herstellen und eine erste Basis bauen. Ähnlich wie bei Valheim müssen wir hier allerdings einige Dinge beachten. Beim Bäume fällen sollten wir beispielsweise immer beachten, in welche Richtung der Baum letztendlich fallen wird. Denn sollten wir oder einer unserer Mitspieler von einem Baum getroffen werden, kann das tödlich enden. Praktischerweise gilt das auch für unsere Gegner.

Auch das Kochen und Essen wurden stark von Valheim inspiriert. So regeneriert sich unsere Gesundheit langsam wieder, sobald wir Nahrung zu uns genommen haben. Doch auch in Stormforge können wir nur eine begrenzte Anzahl an Lebensmitteln zu uns nehmen und müssen warten, bis sie verwertet wurden, um erneut zu essen.

Beim Bausystem konnten wir allerdings aufatmen. Zwar sollten wir in Stormforge darauf achten, dass wir unsere Basis nicht ausgerechnet in ein Sturmgebiet bauen, damit sie uns beim nächsten Tornado nicht um die Ohren fliegt. Doch lassen sich die Blaupausen ganz einfach aneinanderklippen und unser Gebäude bricht auch nicht zusammen, sollten wir einen Stützbalken zu wenig gesetzt haben.

Stormforge Bausystem mit verschiedenen Elementen Quelle: Roboto Games Über ein zugängliches Bausystem können wir eine Basis ganz nach unseren Vorstellungen errichten. Da wir eine sehr frühe Version des Spiels gesehen haben, sind natürlich noch nicht alle Elemente enthalten gewesen. Doch bis zum Start wollen die Entwickler zusätzlich zum Sammelsystem unter anderem die Möglichkeit zum Farming anbieten. Auch Tierhaltung soll ins Spiel integriert werden.

Flüssiges Kampfsystem, das sich an individuelle Spielstile anpassen lässt

Außerhalb der Basis, beim Erkunden der Spielwelt, lauern überall Gefahren, sodass wir um unser Überleben kämpfen müssen. Dafür stehen uns nicht nur eine Reihe an verschiedenen Waffen zur Auswahl, sondern auch unterschiedliche Charakterklassen mit individuellen Fähigkeiten.

In der Vorschau-Version hatten wir die Auswahl zwischen drei vorgefertigten Charakteren: einem Nahkämpfer, einem Bogenschützen und einem Magier. Zum Release können wir zu Beginn des Spiels unseren Charakter frei erstellen.

Charaktereditor einer männlichen Figur in Stormforge Quelle: Roboto Games Zu Beginn des Spiels können wir unseren Charakter frei gestalten. Außerdem können wir die Klassen nicht nur frei wählen, sondern auch beliebig miteinander kombinieren. So können wir uns beispielsweise als magischer Bogenschütze unseren Feinden entgegenstellen. Dadurch ergeben sich interessante Kombinationsmöglichkeiten, insbesondere im gemeinsamen Spiel.

  1. Seite 1 Story, Survival und Kampf
  2. Seite 2 Starker Community Fokus und Ausblick
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk