Das Steam Deck ist derzeit ausverkauft. Zumindest in den USA und einigen asiatischen Märkten ist das Handheld von Valve aus den Angeboten der Stores geflogen. Möglicherweise kommt es schon bald noch schlimmer.
Seit dem offiziellen Launch vor fast genau vier Jahren hat sich das Steam Deck als feste Größe auf dem Markt etabliert. Von dem Handheld aus dem Hause Valve gibt es mittlerweile sogar verschiedene Modelle, die Nachfrage ist weiterhin beachtlich hoch. Wer sich allerdings dieser Tage ein Exemplar des Portables holen möchte, geht mitunter leer aus. Das Gerät ist nämlich mancherorts ausverkauft. Einiges deutet darauf hin, dass sich daran auch so schnell nichts ändern könnte.
Steam Deck in einigen Ländern ausverkauft
Vor allem in den USA dürften einige Fans derzeit ziemlich frustriert sein, wenn sie bei der Suche nach einem Exemplar des Steam Deck den offiziellen Store aufgerufen haben. Dort ist nämlich seit einigen Tagen weit und breit nichts mehr von dem Handheld zu sehen. Das betrifft nicht etwa einzelne Modelle des Handhelds, die vielleicht nur vorübergehend vergriffen sind, sondern die gesamte Produktpalette des portablen Geräts. Auch auf einigen Märkten beziehungsweise Stores in Asien ist das Steam Deck aktuell nicht verfügbar. In Deutschland ist derzeit nur das teure 1-TByte-Modell erhältlich.
Schnell kursierten einige Gerüchte und Spekulationen rund um diese ungewöhnliche Situation. Hat Valve aktuell möglicherweise Probleme bei den Nachschublieferungen? Hakt es bei der Produktion des Steam Deck? Um die aufkommenden Wogen in den Reihen der Kunden möglichst schnell zu glätten, hat Valve mittlerweile eine Erklärung abgegeben. Darin bestätigt der Entwickler etwas, das ohnehin schon hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wurde: Schuld an den aktuellen Engpässen ist die globale Speicherkrise.
"Aufgrund von Engpässen für Speicherkomponenten kann es dazu kommen, dass das Deck OLED in einigen Regionen zeitweise nicht erhältlich ist. Die Produktion des Steam Deck LCD 256 GB wurde eingestellt. Sobald der vorhandene Bestand verkauft ist, wird dieses Modell nicht mehr verfügbar sein."
Speicherkrise hat die Gaming-Branche fest im Griff
Valve hat sich bisher nicht dazu geäußert, wie lange der aktuelle Lieferengpass beim Steam Deck anhalten wird. Da sich die Lage auf dem globalen Markt für Speicherchips in absehbarer Zukunft nicht zu beruhigen scheint, könnte sich die ganze Sache durchaus noch über einige Monate hinziehen.
Die extrem gestiegenen Preise für SSDs, RAM und andere Chips lassen nicht nur die Produktionskosten explodieren, sondern haben auch Auswirkungen auf die Zukunftsplanungen vieler Hersteller. So kursiert unter anderem seit einiger Zeit das Gerücht, demzufolge sich die Markteinführung der PS6 aufgrund der Speicherkrise deutlich verschieben könnte.
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Quelle: Steam
