Starship Troopers: Extermination im Test: Iiiih das krabbelt! Tritt drauf, tritt drauf!
Test
I'm doing my part! Starship Troopers: Extermination zieht uns in den Dienst an der Waffe - und wir berichten live aus dem Schützengraben, wie der Titel sich schlägt.
Der Krieg hinterlässt keine Gewinner, nur Überlebende. Aber ich dreh mich im Grab um, wenn diese verfluchten Bugsmich überleben! Also los, Trooper, mach das Federal Network stolz!
Frisch eingezogen in Starship Troopers: Extermination (jetzt kaufen 12,80 € ) müssen wir jetzt dem Horror des Krieges ins Auge sehen. Bewaffnet mit Tastatur und Maus haben wir uns in die PC-Version des 1.0 Updates ziehen lassen, und legen einen Zeitzeugenbericht ab, der euch den Magen verdrehen wird!
S.O.G. - Soldaten ohne Gehirn
Als absolute Grünschnäbel haben wir erfolgreich das Tutorial absolviert, trauen uns aber noch nicht an die vorderste Front. Dann starten wir wohl erstmal in die Singleplayer-"Kampagne". General Rico, vertont von Casper Van Dien, der ihn auch im Film spielt, empfängt uns mit ein paar harten Worten in der S.O.G., der Special Operations Group, und schickt uns mit drei NPCs in 25 verschiedene Missionen.
Quelle: PC Games
Na ja, verschieden ist etwas zu viel versprochen. Alle Missionen laufen im kargen Untergrund ab, und beschränken sich in etwa auf diese Formel: "Trooper, ihr Maden müsst euch beweisen, indem ihr einen Batzen Ungeziefer ausmerzt und wahlweise ein Objekt in ihren Tunneln platziert oder daraus entfernt."
Wir rennen also stumpf von A nach B und manchmal wieder nach A, schießen auf alles, was sich bewegt, und nicht mal Ressourcen-Management holt uns aus dem elendigen Trott heraus. Denn es gibt zwar keine unbegrenzte Munition wie in Doom, aber die Magazine werden uns an jedem Checkpoint hinterhergeworfen.
Einen Plan müssen wir auch nicht entwickeln, die NPC's, von denen im Übrigen alle paar Käferwellen ein vereinzelter Kommentar kommt, der ihnen Persönlichkeit verleihen soll, rennen brav mit uns mit, wie sich das eigentlich nur für eine Entenfamilie gehört.
Wir können ihnen zwar den Befehl erteilen, stehenzubleiben, aber strategische Strippen ziehen wir nicht. Bestünde eine Pflicht, unseren Trupp im Ganzen zurückzubringen, müssten wir vermutlich einige Missionen wiederholen, denn die hirntoten Begleitungen bleiben regelmäßig an Käferleichen, Steinen oder der Luft hängen.
Quelle: PC Games
Ein Glück haben andere Spieler und Spielerinnen ein bisschen mehr Schmalz zwischen den Ohren als die drei Bit-Brains, da kann das Multiplayer-Erlebnis doch bestimmt glänzen ... oder? Oder?
Bauen und Ballern
Wir können uns einer Kompanie aus bis zu 16 Troopers anschließen, die wie eine Gilde zusammen oder nur in Teilen ausrückt. Das kann nicht nur das Matchmaking vereinfachen, wir leisten auch nur als Teil einer Kompanie unseren Beitrag an der Galaktischen Front, dem Saisonmodus.
Dabei spielen wir Missionen unter dem jeweiligen Thema und werfen unsere verdienten XP in einen föderalen Topf mit allen anderen Kompanieangehörigen, also nicht nur denen in unserer eigenen, sondern allen, die Teil irgendeiner Kompanie sind.
Wenn wir ihn vollgestopft haben, springen dabei kosmetische Items für alle braven Bodentrupps heraus. Leider keine Skins, die mobile Infanterie muss wohl einheitlich und gut getarnt (langweilig) durch die Galaxie marschieren, aber wir dürfen uner Profilbanner neu streichen. Ist das nicht großartig?
Im Feld erwarten uns vier verschiedene Missionsmodi, von denen sich jedoch drei nicht sonderlich unterscheiden.
Der "Horde Überleben"-Modus hält genau, was er verspricht: Wir landen auf dem Baugrund einer Basis und müssen diese aus dem Boden stampfen, um ein Bollwerk gegen Massen und Massen an Krabbelviechern zu errichten. Zwischen den Wellen haben wir die Zeit, Wände zu reparieren und auszubauen, bis es wieder ins Gemetzel geht.
Quelle: PC Games
In "Vorsprung und Sicherheit" wird uns vorgegaukelt, dass wir offensiv Land für die Föderation erschließen, aber im Endeffekt rennen wir nur von Verteidigungsmission zu Verteidigungsmission bis wir die Map "erobert" haben.
Melden wir uns für eine "ARC-Verteidigung", werden wir auf einer der Maps abgesetzt und müssen erst kleine Ziele ansteuern, die den kaum übersehbaren ARC-Turm in der Ferne in Gang setzen. Dabei Schnetzeln wir uns durch kleinere Bug-Wellen, bis wir beim Turm selbst angekommen sind, wo der eigentliche Spaß losgeht: Hier spielen wir eins zu eins dieselbe Aufgabe, wie in den anderen Verteidigungs-Modi: Basis gegen Käfer verteidigen, Zeitlimit überleben, abhauen.
Quelle: PC Games
Die "Hive-Jagd" bricht als einziger Modus mit der defensiven Formel. Hier werden wir zu viert in eines der Höhlennester geschickt, um die Käferplage an der Wurzel auszurotten. Durch die kleinere Einheit und die engen Gänge entsteht ein viel bedrängenderes Gefühl. Als Team müssen wir tatsächlich aufeinander aufpassen, während wir Sprengsätze an Käfernestern anbringen.
