Stalker 2: Die Erweiterung Cost of Hope ist für GSC Game World mehr als nur Unterhaltung

News Jonas Herrmann
Stalker 2: Die Erweiterung Cost of Hope ist für GSC Game World mehr als nur Unterhaltung
Quelle: GSC Game World

Stalker 2 bekommt im Sommer die erste große Erweiterung spendiert. Für die Entwicklung hat der DLC über reines Entertainment hinaus Bedeutung.

Ende März hat Entwickler GSC Game World mit "Cost of Hope" die erste große Erweiterung für den Endzeit-Hit Stalker 2: Heart of Chornobyl enthüllt. Der DLC soll im Sommer 2026 erscheinen und den Titel mit neuen Gebieten und Geschichten bereichern. Für die Entwickler hinter dem Spiel geht es aber um noch viel mehr.

Cost of Hope geht über Entertainment hinaus

Die Entwicklung von Stalker 2 (jetzt kaufen 8,99 € / 59,99 € ): Heart of Chornobyl war alles andere als einfach. Zwischen der Ankündigung und dem Release vergingen immerhin satte 14 Jahre. Einen großen Einfluss auf die Verzögerung hatte dabei nicht zuletzt der russische Angriff auf die Ukraine und der darauffolgende und bis heute andauernde Krieg in der Region.

GSC Game World ist dem Standort in Kiew treu geblieben, auch wenn ein Teil des Studios nach Prag umgezogen ist. Die Entwicklung war seit dem Kriegsbeginn von Hackerangriffen, Bombenalarm, Stromausfällen und im Krieg gefallenen ehemaligen Mitarbeitern überschattet worden. Der DLC "Cost of Hope" soll diese Situation gewissermaßen widerspiegeln.

Insider Gaming hat auf den BAFTA Game Awards 2026 mit dem CEO Ievgen Grygorovych und der Creative Director Maria Grygorovych gesprochen. Stalker 2 war dabei in der Kategorie "Game Beyond Entertainment" nominiert. Angesprochen auf den DLC antwortete der CEO des Studios folgendermaßen:

"In unserem Teil der Welt ist dieses Spiel eng mit unserem Krieg verbunden. Auch wir als Team sind Teil all dessen, was gerade geschieht. Für uns ist dieses Projekt weit mehr als nur Unterhaltung. Es ist eine wirklich wichtige Möglichkeit, der Welt eine Botschaft zu vermitteln."

Maria Grygorovych fügte an:

"Wir haben unser Ziel bereits erreicht, denn eines der wichtigsten Ziele war es, den Spielern die Möglichkeit zu geben, die ukrainische Kultur zu lieben. Wir sind fest davon überzeugt, dass die ukrainische Kultur es verdient, geliebt zu werden. Als wir sahen, dass Menschen auf der ganzen Welt ukrainische Musik hören oder beginnen, sich für die ukrainische Sprache, Literatur oder die Philosophie hinter dem Spiel zu interessieren, war das bereits der Beweis dafür, dass wir etwas Wichtiges erreicht haben - zumindest für uns selbst und im Hinblick auf unser inneres Ziel, Kunst zu schaffen."

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Quelle: Insider Gaming

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