Sorgen Sie mit The Rock für ordentlich Chaos!
The Rock hat auch im Spiel fiese Moves drauf.
BILD: PLAYZONE
Es ist schon lange nichts Besonderes mehr, der Hauptfigur eines Videospiels das Aussehen eines Schauspielers zu verleihen. Midway hat genau aus diesem Grund - und wegen des gleichnamigen Films, der 2007 in die Kinos kommen soll - The Rock alias Dwayne Johnson verpflichtet.
In den insgesamt zwölf Spielabschnitten steht Action ganz klar im Vordergrund. Dabei wechseln sich Passagen, in denen Sie sich hinters Steuer des waffenstrotzenden Superwagens Interceptor klemmen, mit Ballereinlagen, in denen Sie zum ersten Mal in der Serie überhaupt das Agentengefährt auch verlassen, ab.
Die schnellen und actionreichen Fahrsequenzen dürften Serienfans hinlänglich bekannt sein und laufen nach demselben Schema ab. Sie ballern auf einer streng vorgegebenen Route alles auf den Schrottplatz, was denkt, sich mit Ihnen anlegen zu müssen. Neu in diesen Levels sind bestimmte Schlüsselstellen, in denen Sie das Vehikel verlassen müssen, um etwa eine riesige Staudammschleuse oder ein Tor, das mit einem leicht entzündlichen LKW garniert ist, zu öffnen.
Aus der Third-Person-Perspektive dürfen Sie die anrückenden Gegner nun entweder mit allerlei Ballermännern oder mit bloßen Fäusten erledigen. Beide Varianten lassen sich durch die ordentliche Steuerung gut umsetzen. Besonders die Wrestlingmoves machen durch ihre wuchtige Präsentation Laune. Leider kann man sie mit fortschreitendem Verlauf immer seltener einsetzen, da die Gegner mehr auf Waffengewalt setzen.
Der Interceptor lässt sich in all seinen Formen (Auto, Schnellboot, Motorrad, Gleiter) etwas zu sensibel steuern, was aber nach etwas Eingewöhnungszeit in den Griff zu bekommen ist. Technisch zeigt sich das neue Spy Hunter sehr solide. Die deutsche Sprachausgabe ist hingegen grausig und kann zum Glück in den Konsoleneinstellungen auf Englisch umgestellt werden.
