Im Test von Split/Second stellten wir fest: Das Rennspiel präsentiert sich äußerst actionreich und steckt voller gemeiner Tricks - und macht so viel Spaß wie ein Mario Kart.
Was uns nicht gefiel:
Grafikfehler:
Grafisch kommt Split/Second auf der Höhe der Zeit daher. Doch die Konsolenversionen haben mit kleinen Problemen zu kämpfen. Die Xbox-360-Fassung zeigt ihre Schwächen zu Beginn der Rennen. Da lädt die Konsole nämlich immer auf den ersten Metern die Texturen der Strecke nach, was zu unschönen Pop-ups führt. Die PS3-Fassung hat dieses Problem nicht, dafür fällt hier extremes Tearing auf. Davon abgesehen laufen beide Versionen mit konstanten 30 Frames pro Sekunde, Ruckeln kam während unserer Spielzeit nie vor.
Screenshots aus Split/Second: Velocity. (8)
Hitboxen der Powerplays
Die Powerplays haben die Entwickler spektakulär entworfen und inszenieren die Zerstörungsorgie auch entsprechend effektreich. Besonders realistisch fallen sie aber nicht aus. Es gibt immer wieder Momente, in denen man auf eine solche Gemeinheit zufährt und denkt, man könnte drunter hinweg oder nebendran vorbei fahren. Jedoch ist dann die Hitbox so designt, dass eure Karre dennoch explodiert, ob wohl offensichtlich genug Platz gewesen wäre, um daran vorbei zu kommen. Das ist ärgerlich, auch wenn man sich mit der Zeit daran gewöhnt und abschätzt ab, wie man einem solchen Hindernis ausweicht.
Powerplays nutzen sich ab
Während der ersten Rennen auf den 11 Strecken werdet ihr fluchen, versprochen. Denn wenn ihr die Strecken noch nicht kennt, rast ihr leicht in gegnerische Powerplays und verliert so einige Plätze, die ihr dann mühsam wieder gut machen müsst. Da Split/Second aber nicht allzu viele Pisten umfasst, solltet ihr spätestens nach der Hälfte des Spielverlaufs keine Probleme mehr haben, den Hindernissen auszuweichen. Ihr werdet euch dann dabei erwischen, dass ihr hier mal rechts fahrt, da ihr sonst von dem explodierenden Bus erwischt werdet oder da mal links fahrt, um der Baggerschaufel ausweichen zu können. Gut, in anderen Rennspielen lernt man mit der Zeit auch den Streckenverlauf und wird dadurch besser, doch hier hebelt das einen wichtigen Teil des Spiels teilweise aus. Etwas mehr Überraschungspotenzial hätte hier nicht geschadet.
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Screenshots aus unserem Test von Split/Second:
Bildergalerie
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