Die besten Online-Shooter: Fortnite, The Division 2 und mehr - Einkaufsführer im Video-Special

Special Matti Sandqvist
Die besten Online-Shooter: Fortnite, The Division 2 und mehr - Einkaufsführer im Video-Special
Quelle: DICE / EA

Die besten Online-Shooter im Video-Special: Wir haben in der Redaktion abgestimmt und präsentieren euch unseren Einkaufsführer zu den besten Spielen mit ausgeprägtem Drang zum Überleben. Egal ob Fortnite, Rainbow Six: Siege oder auch Call of Duty, in unserem Special verraten wir euch die aktuell (Stand: Februar 2020) besten Ableger des Genres.

Was mit id Softwares Doom in den frühen Neunzigerjahren begann, ist nun seit fast zwei Jahrzehnten das vielleicht beliebteste Genre in der großen und bunten Welt der Videospiele. Doch die Wahl des richtigen Online-Shooters für die eigenen Vorlieben ist nicht gerade einfach. Die Frage etwa, ob man sich allein auf die Pirsch gegen andere menschliche Kontrahenten oder doch lieber kooperativ gegen massige Ansammlungen von KI-Schergen begibt, ist nur einer von vielen. Ebenso wichtig ist zum Beispiel das Setting. Will man lieber historisch akkurat im Zweiten Weltkrieg ballern oder bevorzugt man ein Szenario in der nahen Zukunft?

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In unserem Special wollen wir euch die aktuell zehn besten Online-Shooter vorstellen und sagen euch zugleich, für wen welches Spiel am ehesten geeignet ist. Bei der Fülle an guten Titeln im Genre fallen natürlich einige Spiele durchs Raster. Wenn ihr einen Titel in unserer Liste vermisst, dürft ihr gerne einen Kommentar hinterlassen.

PUBG

Mit PUBG begann der Hype um die Battle-Royale-Shooter. Quelle: PUBG Corp. Mit PUBG begann der Hype um die Battle-Royale-Shooter. Den Anfang unserer Liste macht das Spiel, das für den riesigen Hype um Battle-Royale-Shooter verantwortlich ist. PlayerUnknown's Battlegrounds, oder auch einfach PUBG, brach bereits während seiner Early-Access-Phase den Rekord für die meisten gleichzeitig spielenden Nutzer auf Steam und konnte seine Beliebtheit seit dem offiziellen Launch im Dezember 2017 noch weiter steigern. Das wundert uns nicht, denn das von Brendan Greene erschaffene PUBG schafft es wie kaum ein anderer Online-Shooter Spannung und Nervenkitzel zu erzeugen.

Wir starten mit 100 anderen Spielern von einem Frachtflugzeug und landen per Fallschirm auf einer der aktuell vier riesigen Karten. Dort können wir uns entweder als Team oder alleine gegen die anderen Spieler behaupten, indem wir Waffen und Ausrüstung in Häusern und anderen Gebäuden einsammeln und so unser Alter-Ego immer stärker machen. Damit man nicht ewig auf der Karte unterwegs ist, gibt es einen immer kleiner werdenden Kreis, der uns dazu zwingt, in Bewegung zu bleiben. Wer als letzter vom Schlachtfeld geht, hat dann am Ende gewonnen und darf sich - neben ewigem Ruhm - über den Ausruf "Winner, Winner, Chicken Dinner" freuen.

Vor allem der Weg dorthin kann für Schweißausbrüche sorgen, denn man kann nie genau wissen, ob ein anderer Spieler mit einem dicken Scharfschützengewehr auf einen zielt oder ob ein geradezu einladendes Gebäude bereits von einem Kontrahenten ausgeplündert und besetzt worden ist. Mit der Zeit lernt man immerhin die beliebtesten Verstecke und die Areale auf den Karten kennen, in denen oftmals wertvolle Ausrüstung sowie Waffen liegen. Schlussendlich ist aber jede Partie anders, weil nun mal immer unterschiedliche Spieler mitmischen und neue Taktiken anwenden. Wer also Lust auf nervenaufreibende Matches hat und die Comic-Grafik von Fortnite nicht ausstehen kann, ist bei PUBG richtig aufgehoben.

PUBG im Test

Destiny 2

Destiny 2 ist seit mehreren Monaten kostenlos spielbar. Quelle: Bungie Destiny 2 ist seit mehreren Monaten kostenlos spielbar. Xbox-Spielern dürfte der Entwickler Bungie Software bekannt sein. Schließlich hat das in Seattle ansässige Studio den legendären Master Chief zum Leben erweckt und uns durch insgesamt fünf Teile der Halo-Reihe mit dem Supersoldaten ballern lassen. Nachdem sich die Jungs und Mädels von Bungie entschieden hatten, sich von Microsoft zu trennen, begannen sie an der Destiny-Reihe zu arbeiten. Nach einer fast zehnjährigen Partnerschaft mit Activision Blizzard hat das Studio aber beschlossen, alleine weiterzumachen und hat die Rechte am Destiny-Franchise für sich behalten.

Seitdem ist Destiny 2 auch als Free2Play-Titel erhältlich und lädt uns ein, als Hüter die letzte verbliebene Stadt auf der Erde vor verschiedenen außerirdischen Rassen zu beschützen. Das können wir entweder alleine machen oder aber uns mit anderen Spielern zusammenschließen und so gemeinsam auf die Jagd nach besserer Ausrüstung begeben. Zudem hat Destiny 2 auch einen PvP-Modus und obendrein auch Raids für sechs Spieler.

Bei Destiny 2 handelt es sich um einen Loot-Shooter. Das heißt, dass neben der Shooter-Mechanik auch Rollenspielelemente zum Tragen kommen. So bekommen wir in den Missionen, die wir zum Teil auf der Erde, aber auch auf den Monden von Saturn und Jupiter absolvieren, immer schlagkräftigere Waffen sowie bessere Rüstungen. Ebenso stocken wir unsere Skills auf und können so zum Beispiel starke Spezialattacken machen. Man merkt aber insgesamt, dass Destiny 2 von einem Studio mit viel Shooter-Erfahrung gemacht worden ist. Das Spiel ist bekannt für sein gutes Gunplay und auch die Gegner-KI ist nicht von schlechten Eltern. Hier kommen also Rollenspieler und Shooter-Fans auf ihre Kosten.

Wer Destiny 2 ausprobieren möchte, kann das Spiel sowohl auf den Konsolen als auch auf dem PC kostenlos herunterladen. Die sogenannte New-Light-Version beinhaltet zwar etwa nicht die Inhalte der Forsaken-Erweiterung, aber zum Beispiel die komplette Story-Kampagne des Hauptspiels.

Destiny 2 im Test

The Division 2

The Division 2 erhält konstant neue Inhalte wie Missionen oder Ausrüstung. Quelle: Ubisoft The Division 2 erhält konstant neue Inhalte wie Missionen oder Ausrüstung. Zum Lauch des ersten Teils von The Division erntete Ubisoft und das federführende Entwicklerstudio Massive Entertainment viel Kritik. So waren zum Beispiel die Spielercharaktere auf der Festplatte gespeichert und Cheater konnten ihre Haudegen deshalb leicht manipulieren. Doch die Entwickler verbesserten ihr Spiel mit der Zeit und so wurde aus The Division einer der besten Loot-Shooter auf dem Markt. Mit dem zweiten Teil hat Massive sogleich eine Punktlandung gemacht und bietet uns eine rund 40 Stunden lange Kampagne, in der wir in Washington mit Waffengewalt gegen unterschiedliche Gruppierungen vorgehen, damit das Informationsnetzwerk der Strategic Homeland Division wiederhergestellt wird. Nach der Kampagne gibt es aber noch die Möglichkeit weiterzuspielen. Dann kämpfen wir gegen die einfallenden Black Tusk, die von uns eingenommene Ziele erobert haben.

Im Prinzip lässt sich The Division 2 auch fast endlos lange spielen, entweder alleine oder besser zu viert im Koop-Modus. Das Hauptaugenmerk liegt wie bei anderen Loot-Shootern bei unserer Ausrüstung, die wir durch absolvierte Missionen und getötete Feinde immer weiter verbessern. Zudem gibt es auch noch ein PvP-Gebiet, in der zwar noch stärkere Ausrüstung als Loot winkt, aber die Gefahr besteht, dass ein anderer Spieler uns abmurkst.

Neben den brachialen Schießereien und den gut funktionierenden Rollenspielmechaniken liegt die Stärke von The Division 2 darin, dass das Spiel konstant von Massive Entertainment erweitert wird. Bisher sind drei Zusatzepisoden erschienen, die jeweils zwei Hauptmissionen dem Spiel hinzufügen. Zudem erscheint am 3. März 2020 mit Warlords of New York eine Erweiterung, die uns in die Ostküstenmetropole verfrachten wird. Im Gegensatz zu den kostenlosen Zusatzepisoden wird das Add-on aber 30 Euro für Besitzer des Hauptspiels kosten.

The Division 2 im Test

Call of Duty: Modern Warfare

Der Mehrspielermodus von Modern Warfare sorgt für kurzweilige Gefechte. Quelle: Activision Der Mehrspielermodus von Modern Warfare sorgt für kurzweilige Gefechte. Der inzwischen 16. Teil der Call-of-Duty-Reihe konnte uns wieder so richtig begeistern - und das gilt nicht nur für die von manchen Spielern als kontrovers bezeichnete Kampagne. Insbesondere der Mehrspielerpart mit seinen vielen unterschiedlichen Modi ist unserer Meinung nach ein Garant für kurzweilige Partien, in denen es vor allem auf schnelle Reflexe ankommt. Wir können zum Beispiel kooperativ im Spezialeinheiten-Modus eine überschaubare Anzahl an Missionen mit Freunden absolvieren oder uns sogleich in die klassischen Multiplayer-Gefechte schmeißen.

Im Vergleich zum Vorgänger Black Ops 4 gibt es im Multiplayer zum Beispiel keine Spezialisten mehr, sondern die sogenannten Operatoren. Bei denen handelt es sich allerdings nur um Skins ohne spielerische Vorteile. Bei der Klassenerstellung verzichtet Modern Warfare zudem auf das altbekannte Pick-10-System, stattdessen können wir unsere Ausrüstung nun weitestgehend uneingeschränkt zusammenstellen und beim Waffenschmied bis zu fünf Aufsätze aus neun Kategorien an die Knarren schrauben - beispielsweise Visiere oder Griffe, die wir wie neue Tarnmuster mit steigendem Level freischalten.

Hat man die Gegenstände erst mal erspielt, dürfen wir sie übrigens über alle Plattformen hinweg nutzen. Modern Warfare verfügt nämlich über eine Crosssave- sowie eine Crossplay-Funktion. Letztere ermöglicht es, auch als PC-Spieler gegen Konsoleros anzutreten. Um Unfairness muss man sich dabei aber keine Gedanken machen. Das Matchmaking-System funktioniert basierend auf dem Eingabegerät, was bedeutet: Controllernutzer beziehungsweise Maus-und-Tastatur-Nutzer bleiben im Regelfall jeweils unter sich. Wobei wir vereinzelt auch auf gemischte Lobbys gestoßen sind. Wer sich daran stört, kann das Crossplay-Feature aber auch einfach ganz ausschalten.

Call of Duty: Modern Warfare im Test

Battlefield 5

Mit der Zeit ist der Umfang von Battlefield 5 gewachsen. Die aktuell neuesten Maps führen uns in den Pazifikkrieg. Quelle: DICE Mit der Zeit ist der Umfang von Battlefield 5 gewachsen. Die aktuell neuesten Maps führen uns in den Pazifikkrieg. Nach dem allseits beliebten Battlefield 1 hatte der Nachfolger es zum Launch ein wenig schwerer. Kurz nach der Ankündigung des im Zweiten Weltkrieg angesiedelten Online-Shooters gab es aufgrund der grellen Charaktere einen regelrechten Shitstorm und auch nach der Veröffentlichung beschwerten sich Spieler über mangelnden Umfang.

Doch inzwischen kann man sich als Battlefield-Fan über den fünften Teil kaum beklagen. So sorgt Entwickler Dice regelmäßig für neue Karten und auch frische Modi sind immer wieder für eine bestimmte Zeit spielbar. Das Beste daran: Alle Zusatzinhalte sind kostenlos erhältlich! Ebenso hat Battlefield 5 all die Stärken, für die wir die Shooter-Reihe so sehr schätzen. Grafisch gibt es aktuell nur wenige schönere Spiele, das Balancing ist hervorragend und auch über die Auswahl an unterschiedlichen Waffen kann man sich kaum beklagen.
Zudem freuen wir uns darüber, dass man wie schon in den Vorgängern nicht nur zu Fuß unterwegs ist, sondern auch als Pilot oder Panzerschütze die großangelegten Schlachtfelder unsicher machen kann. Wer auf der Suche nach einem Online-Shooter mit einem historischen Setting ist und auf kurzweilige Gefechte mit vielen Spielern steht, kommt unserer Meinung aktuell kaum um Battlefield 5 herum.

Battlefield 5 im Test

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