Ein klarer Fall für den Kammerjäger!
Im direkten Duell gegen diesen übel gelaunten Kobold schlagt ihr euch auf die Seite von Spider-Man. Zeig's ihm, Spinnenmann!
BILD: N-ZONE
Der Software-Nachschub für Nintendos Kleinsten kommt langsam ins Stocken. Exklusiventwicklungen scheinen dank der übermächtigen Konkurrenz des DS kein lukratives Geschäft mehr zu sein. Aber dafür gibt es noch Lizenzen, die sich dank bekannter Namen wie Happy Feet, Jagdfieber oder Spider-Man scheinbar hervorragend verkaufen. Da lässt es sich Activision, Lizenz-Verwerter Nummer 1, nicht nehmen, ein weiteres Abenteuer aus dem Leben der freundlichen Spinne abzuliefern.
Ich Spider-man, du Hässlich-Man!
Mit diesem Satz sind die Fronten zwischen Held und Schurke geklärt - allerdings nicht für den Spieler, denn der schlüpft in Spider-Man: Battle for New York abwechselnd in die Rolle des Marvel-Helden und seines Erzrivalen, des grünen Kobolds. Als Spider-Man rettet ihr vornehmlich Zivilisten aus brennenden Häusern, legt dazu Dutzende von Schaltern um und krabbelt an Decken entlang. Als grüner Kobold geht es wesentlich destruktiver zu: Ihr zerlegt Autos oder haut Roboter zu Brei. Aber was wären die Marvel-Charaktere ohne ihre Superkräfte? Nicht viel! So packt der Kobold seine Feuerschilde aus und Spider-Man seine Netzpeitsche. Im weiteren Spielverlauf könnt ihr zusätzlich die Fähigkeiten der Helden verbessern.
Satz mit X: das war wohl nix!
BILD: N-ZONE
Aus großer Macht wächst große Verantwortung. Die hat bei Activision wohl keiner übernommen, denn Battle for New York setzt auf die Spielmechanik der Vorgänger, bietet aber keinerlei Abwechslung und frustriert den Spieler durch ein unglückliches Leveldesign, denn Gegner sind ungünstig platziert und feuern, ohne dass ihr ausweichen könnt. Dennoch ist Spider-Man: Battle for New York ein solider Mix aus Beat 'em Up und Jump & Run, kann aber nicht die Qualität der anderen Spinnenspiele erreichen.
