Quelle: OXM
In zahlreichen Quicktime-Events müssen Sie Ihre Reaktionsfähigkeit unter Beweis stellen.
Apropos Kämpfe: Hier offenbart Spidey eine ganz neue Seite, nämlich seine dunkle. Eingehüllt in einen schwarzen (wirklich coolen) Anzug verfügt der eigentlich so sympathische Superheld über neue, stärkere Kräfte und weniger Skrupel im Umgang mit seinen Widersachern. Zudem kann Spidey sich immer noch auf seine aus den Vorgängern bekannten Spinnen-Sinne verlassen, die ihm helfen, Gefahren zu orten, den richtigen Weg zu finden oder die Zeit etwas zu verlangsamen, um so gegnerischen Attacken besser ausweichen zu können. Doch leider hat man nur selten den Eindruck, gezielt zu agieren - stattdessen arbeitet man sich durch Buttonmashing voran.
Was die Grafik betrifft, sieht das Spiel zwar ordentlich aus, der eigentlich positive Gesamteindruck wird aber insgesamt durch Pop-ups und stellenweise doch etwas detailarme Texturen - vor allem in den unterirdischen Bereichen - etwas heruntergezogen. Im starken Kontrast dazu stehen die vollen Straßen des Big Apple: Zahlreiche Passanten und Autos sorgen hier für eine belebte Umgebung. Die akustische Untermalung hingegen überzeugt mit orchestralen Klängen, treibenden Musikstücken und guter Sprachausgabe.
Insgesamt hinterlässt das neue Spider-Man-Spiel einen ordentlichen Eindruck, der von kleinen Schwächen bei der Steuerung und Kameraführung stark getrübt wird. Hier und auch beim Missionsdesgin kommt Spideys 360-Debüt nicht an die wirklich gelungene Xbox-Umsetzung des zweiten Films heran. Fans werden dank der netten Story und Atmosphäre trotzdem ihre Freude an dem Spiel haben und großzügig das eine oder andere Mal ein Auge zudrücken!
