So gehört sich das. Pünktlich zum Filmstart von Spider-Man 3 schwingt sich der Superheld natürlich nicht nur auf die Next-Gen-Plattformen, sondern sorgt auch auf den "alten" Konsolen für Recht und Ordnung. Allerdings wurde die PS2-Fassung nicht von Treyarch selbst in die Hand genommen. Hier handelt es sich lediglich um eine Umsetzung von Vicarious Visions, die nicht mit dem Original mithalten kann. Grundsätzlich orientiert sich der Spielverlauf an Treyarchs Version, Vicarious Visions wollten aber auch eigene Akzente setzen. Leider sind diese nicht gänzlich geglückt. Die Nebenmissionen, in denen Gangs bekämpft werden, werden durch Icons symbolisiert, die die Stärke der Gegner angeben. Je nachdem wie Sie sich schlagen, löschen Sie diese Symbole nach und nach vom Bildschirm, bis Sie eine Gang schließlich ganz aus der Stadt vertreiben. Gute Idee, aber die Nebenmissionen wiederholen sich sehr schnell. Auch die Bosskämpfe spielen sich etwas anders als in der PS3-Fassung, die Quicktime-Events wurden dabei aber nicht so gelungen umgesetzt. Zudem reagiert Spidey oft verzögert auf Eingabebefehle, wodurch die Kämpfe nicht immer gut spielbar sind. Auch technisch ist nicht alles eitel Sonnenschein. Zahlreiche Ruckler, unschöne Texturfehler und kurze, aber nervige Ladezeiten nach jedem Teilabschnitt einer Missionen drücken den Spielspaß.
Bildergalerie: Spider-Man 3
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