Der Boost verwischt die Optik und sorgt für einen klasse Geschwindigkeitsrausch.
Rasen ohne Reue. Auf martialisch anmutenden Rennmaschinen stürzen Sie sich mitten in den Zivilverkehr der Straßen dieser Welt. Detroit bietet gelackte Hochhausfassaden, in London dominieren alte Gebäude und eine schummrige Beleuchtung das Straßenbild. Insgesamt acht verschiedene Settings dienen als Kulisse für die brutalen Straßenrennen. In der Fahrschule lernen Sie die grundlegenden Fahreigenschaften kennen und üben die wichtigsten Tricks, die auch im Rennen von großer Bedeutung sind. Nur wer gelegentlich auch mal einen Handstand auf seiner Maschine wagt oder sich todesmutig mit seiner Maschine gen Boden wirft und Funken sprühend den Asphalt durchpflügt, kommt in den Genuss eines Powerbands. Dieser Boost be-schleunigt Sie kurzzeitig und verschafft Ihnen so den entscheidenden Vorteil gegenüber Ihren Kontrahenten. Eifrige Fahrer er ledigen während der Rennen gestellte Aufgaben. Bis zu fünf dieser Challenges müssen absolviert werden, um ausgefallene Zusatzbikes und neue Outfits freizuschalten. Was anfangs noch recht simpel anmutet, wird im Verlauf des Spiels zu einer echten Herausforderung. Ganze Rennen sollen ohne Crash geschafft werden, aber auch Wheelies über mehrere hundert Meter sind auf manch verwinkeltem Kurs kein Zuckerschlecken. Skurrilerweise merkt sich das Spiel bestandene Prüfungen auch dann, wenn man das Rennen gar nicht beendet. Das nimmt den meisten Challenges ihren Schwierigkeitsgrad.
Totalschaden
So ein Motorrad ist nicht besonders widerstandsfähig - ein Umstand, den man recht schnell erkennt, wenn man mal wieder nach nur wenigen Metern der Straße näher kommt, als einem lieb ist. Crashs sind ein wesentlicher Bestandteil des Spiels. Günstigerweise verlangsamen die Gegner ihre Fahrt automatisch, sobald Sie am Schluss des Feldes fahren. Genauso führt aber ein Crash kurz vor Schluss meist zum Verlust gleich mehrerer Positionen. Das alles klingt genauso wie bei Burnout, doch in einem wesentlichen Punkt kann der Titel nicht mit dem Rennspiel-Hit mithalten: Die Grafik ist insgesamt nett, aber weder besonders sauber noch schön. Zudem schwankt die Qualität der Optik je nach Strecke zwischen ordentlich und katastrophal. Wenigstens bleibt das Geschehen auf dem Bildschirm meist flüssig. Auch musikalisch bekleckert sich Speed Kings nicht mit Ruhm. Einschläfernde Melodien unterstützen den Geschwindigkeitsrausch nicht gerade be- sonders. Zu zweit an einem Bildschirm wird's außerdem arg grob und deutlich ruckliger.
