Trotz heftiger Unfälle verhält sich das Schadensmodell unrealistisch.
An und für sich ist die Idee ja gar nicht so schlecht: Rennfahrer und Formel-1-Champion '97 Jacques Villeneuve gibt seine Visionen preis und daraus wird ein Rennspiel gebastelt. Letztendlich ist daraus ein Game mit zahlreichen Elementen der Königsklasse entstanden, wobei Sie aber keine offiziellen Teams, Fahrer oder gar Rennwagen erwarten dürfen. Alles ist auf Zukunft getrimmt, und so erwarten Sie elf teilweise sonderbare Stadtkurse (wie der Streckenabschnitt in Rio, bei dem Sie sich in einer Korkenzieherkurve an den Tribünen vorbeischrauben) und insgesamt sechs dementsprechend futuristische Boliden. Für Optionsvielfalt sorgen sechs Einzelspielermodi inklusive Meisterschaft und ein Zweispielermodus per Splitscreen. Die Grafikengine läuft teilweise mit 50 Bildern pro Sekunde, allerdings trüben sehr heftige Ruckeleinlagen den zunächst guten Eindruck. Am Horizont wird der Grafikaufbau durch dezenten Nebel kaschiert, was aber nicht viel bringt. Pop-Ups gibt's trotzdem. Noch lästiger ist die Steuerung, die zwar sehr empfindlich und exakt reagiert, aber trotzdem kein besonders ansprechendes Race-Feeling vermittelt. Für Rennspielfans gibt es bessere Alternativen.
