Spawn: Armageddon

Test Christian Schönlein

Mit rotem Lebenssaft wird nicht gegeizt. Mit rotem Lebenssaft wird nicht gegeizt. Dante hat es vorgemacht, Spawn tut es ihm gleich. In Spawn: Armageddon schlüpft der Spieler in den hautengen Anzug des coolen Antihelden und tritt gegen die Mächte der Hölle und die des Himmels an. Eine epische Reise, so sollte man meinen. Aber der Titel entpuppt sich als dreister Devil May Cry-Klon ohne nennenswerte Neuerungen. Es wird gesprungen, gekämpft und nach bestandenen Levels werden Upgrades für Waffen und Spezialangriffe gekauft. Letztere erweisen sich bei Endbossen als nützlich, im Kampf gegen die "normalen" Monsterhorden sind sie aber eher sinnlos. Spawn ist nämlich stark genug, um den Gegnern mit seinen zwei Standardwaffen, einer Axt und Ketten, den Garaus zu machen. Will heißen: Das Spiel ist etwas zu leicht geraten. Spawn: Armageddon steht also ganz klar im Schatten des großen Vorbildes Devil May Cry.

Fanprodukt
Fans werden trotzdem ihren Spaß haben. So eintönig das Gameplay auch ist, so abwechslungsreich sind zum Beispiel die Levels. Sie metzeln in den Straßen New Yorks, treffen Malebolgia in der Hölle und kämp- fen im Himmel gegen Engel. Für die Story, die Sie durch diese Locations führt, zeichnet Todd McFarlane verantwortlich. Das düstere Feeling der Comics wurde durch die Zusammenarbeit mit dem Spawn-Schöpfer hervorragend eingefangen. Wem die deutsche Sprachausgabe nicht passt, der darf zudem auf die englische Originalversion zurückgreifen. Für Fans ist der Titel also durchaus empfehlenswert.

Bildergalerie: Spawn: Armageddon
Bild 1-3
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Wertung zu Spawn: Armageddon (PS2)

Wertung:

67 /10

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